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Allianz Gruppe ordnet Vermögensverwaltung neu

Die Allianz Elementar Versicherung bündelt ihre Aktivitäten im Bereich der Vermögensverwaltung und fusioniert die Allianz Investmentbank AG mit ihrer 100 Prozent Tochter Allianz Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH. Ziel der Zusammenführung ist eine strategische Neuausrichtung, die eine Konzentration auf die Kernkompetenzen im Asset Management im Fokus hat.

Martin Bruckner, Sprecher des Vorstandes der Allianz Investmentbank AG: „Für unsere Kundinnen und Kunden ändert sich im ersten Schritt nichts. Sobald ein neuer Partner an Bord ist, werden wir sie umgehend über die Änderungen informieren“. © Allianz

 

Die Allianz Investmentbank AG ist eine 100 Prozent Tochter der Allianz Elementar Versicherungs-AG und konzentrierte sich bisher auf das Depot- und Einlagengeschäft sowie auf den Vertrieb von Investmentfonds – vor allem für die hauseigenen Fonds.

Die Allianz Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH ist eine 100 Prozent Tochter der Allianz Investmentbank AG und verwaltet 134 Investmentfonds mit einem Gesamtvolumen von mehr als 12 Milliarden Euro. Damit zählt sie zu den Top 5 der österreichischen Fondsgesellschaften.

Die Zusammenführung der beiden Gesellschaften ist angesichts des erheblichen Aufwandes und der hohen Investitionen, die für die Modernisierung der IT-Infrastruktur, der Digitalisierung sowie der Umsetzung der regulatorischen Anforderungen notwendig wären, eine sinnvolle Lösung, um Synergien zu heben. Im Zuge der Neustrukturierung wird sich die Allianz Gruppe Österreich im Bereich Asset-Management in Zukunft auf die Vermögensverwaltung fokussieren, die eine wesentliche Kernkompetenz ist und bleibt. Für das Depotbankgeschäft wird ein strategischer Partner gesucht. „Für unsere Kundinnen und Kunden ändert sich im ersten Schritt nichts. Sobald ein neuer Partner an Bord ist, werden wir sie umgehend über die Änderungen informieren“, erklärt Martin Bruckner, Sprecher des Vorstandes der Allianz Investmentbank AG.

Leider werden in dem Zusammenhang auch rund 30 Arbeitsplätze bis voraussichtlich Ende 2020 wegfallen, erläutert Bruckner. Für die Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze bedauerlicherweise nicht erhalten werden können, werden, so Bruckner, einvernehmliche Lösungen gesucht und ein umfassender Sozialplan erarbeitet.

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