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Allianz Österreich: Zufrieden mit der 1. Halbzeit

Die Allianz Gruppe in Österreich blickt auf „ein erfreuliches erstes Halbjahr 2018“, bilanziert Vorstandsvorsitzender Mag. Rémi Vrignaud und avisiert: „Wir werden uns deutlich schlanker, effizienter und dynamischer aufstellen, immer mit Blick darauf, was der Kunde heute von einer Versicherung erwartet“.

Mag. Rémi Vrignaud, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich: „Die Ziele sind ambitioniert, die Voraussetzungen im Unternehmen dafür aber hervorragend.“ © Allianz

 

Das Gesamtwachstum der Allianz liege, so Rémi Vrignaud, „über dem Markt“, die Combined Ratio konnte auf 92,6 Prozent verbessert und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 63,4 Millionen Euro gesteigert werden.

Im Segment Schaden- und Unfallversicherung konnten die verrechneten Bruttoprämien im Vorjahresvergleich von 561,8 Millionen Euro auf 580,0 Millionen Euro zulegen (+ 3,2 Prozent). Über alle Geschäftsbereiche – Unfall-, Kranken- und Lebensversicherung – stiegen die verrechneten Bruttoprämieneinnahmen von 797,6 Millionen Euro auf 812,7 Millionen Euro. Im Vorjahresvergleich bedeutet das ein Plus von 1,9 Prozent. „Damit stimmt die Richtung zur Stärkung unserer Marktposition“, erläutert Vrignaud. Die Aufwendungen – über alle Geschäftsbereiche gerechnet – lagen um 0,3 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres: „Im ersten Halbjahr 2018 haben wir Leistungen in der Höhe von insgesamt 476,7 Millionen Euro für unsere Kunden erbracht“, bilanziert Vrignaud.

Mit einem Plus von 36,4 Prozent stieg das Versicherungstechnische Ergebnis von 33,1 Millionen Euro auf 45,1 Millionen Euro. Die Combined Ratio  – Schaden-Kosten-Quote, das Verhältnis von Aufwendungen für Versicherungsbetrieb und Versicherungsleistungen zu abgegrenzten Prämien  – verbesserte sich um 2,5 Prozentpunkte und sei mit 92,6 Prozent im Branchenvergleich „ein zufriedenstellender Wert".

Einen Rückgang gab es – unter anderem bedingt durch Währungsverluste – im Investment- Ergebnis, konkret von 77,2 Millionen Euro auf 66,2 Millionen Euro (-14,3 Prozent). Insgesamt konnte die Allianz das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) jedoch deutlich steigern: Es legte um 28,6 Prozent auf 63,4 Millionen Euro (von 49,3 Millionen im Vergleichszeitraum) zu.

Für die kommenden Monate erwartet Vrignaud eine Fortsetzung des Wachstumskurses. „Die Ziele sind ambitioniert, die Voraussetzungen im Unternehmen dafür aber hervorragend“, erklärt Vrignaud. Neben einem zweistelligen Marktanteil – nach Selbsteinschätzung derzeit circa 8 Prozent – nehme die Allianz Österreich eine Top 3-Position in der heimischen Versicherungsbranche ins Visier. Noch in diesem Jahr soll die Combined Ratio auf 91 Prozent gesenkt werden.

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