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Am 8. April starten Erste Bank und Sparkassen mit Debit Mastercard

Im Herbst des Vorjahres angekündigt geht es jetzt in der operativen Umsetzung los: Mastercard und Erste Bank und Sparkassen bringen mit 8. April die Debit Mastercard auf den österreichischen Markt. Für Kunden ändert sich im Alltag nichts, PIN-Codes, Konditionen und Kartenlimits bleiben gleich. Doch nunmehr hat man weltweit doppelt so viele Akzeptanzstellen und kann in Online-Shops bezahlen.

Christian Rau, Mastercard Austria, und Ertan Piskin, Leiter Kartengeschäft Erste Bank: Debitkarte ist die neue Bezeichnung für die klassische „Bankomatkarte“. Wesentliches Merkmal ist die sofortige Abbuchung des Betrags vom Konto (pay now). © Mastercard / Erste Bank

 

© Mastercard / Hron

 

© Mastercard / Hron

 

Mit der Ausgabe der neuen Debit Mastercard durch Erste Bank und Sparkassen ab dem 8. April 2019 werden in Österreich mehr als 2,4 Millionen Karten zusätzlich E-Commerce fähig sein. Das ermöglicht jetzt vielen Kunden einfach im Internet einzukaufen und eröffnet Händlern ein neues, riesiges Online-Potential. Die wesentliche Neuerung dabei ist die 16-stellige Kartennummer auf der Vorderseite. Bei der bisherigen Bankomat-Karte war die Kartennummer 19-stellig, daher konnte man sie nicht beziehungsweise nur extrem eingeschränkt für Online-Einkäufe verwenden.

Erste Bank und Sparkassen sehen damit großes Potential: „Einerseits ist die Kombination online einkaufen und sofort bezahlen wie an der Supermarktkassa neu“ betont Ertan Piskin, Leiter des Kartengeschäfts in der Erste Bank. „Andererseits hat man als Inhaber der Debit Mastercard weltweit doppelt so viele Bezahlmöglichkeiten als bisher. Das ist besonders im Urlaub und auf Reisen eine große Erleichterung“, meint Piskin. Für Händler bedeutet das: Im Online-Shop kann sowohl mit Debit- als auch mit Kreditkarte bezahlt werden, wenn das Mastercard Symbol angezeigt wird. Das Online-System erkennt dabei automatisch, um welche Kartenart es sich handelt. Die Abrechnung erfolgt bei der Debit Mastercard zu gleichen Konditionen wie bei der bisherigen Bankomatkarte– also als klassische „Zahlung mit Bankomat“.

2,4 Millionen Debit Mastercard Karten bis Ende 2020 Im Laufe des heurigen Jahres werden mit dem regulären Kartentausch 1,4 Millionen Stück ausgegeben, bis Ende 2020 sind eine weitere Million der alten Bankomatkarten getauscht. „Wer die neue Debit Mastercard vorher schon haben möchte, kann sie in der Erste Bank ab 8. April kostenlos austauschen lassen“, so Piskin. PIN-Code, Konditionen und Kartenlimits bleiben für die Kunden unverändert.

Eine Debitkarte ist die neue Bezeichnung für die klassische „Bankomatkarte“. Wesentliches Merkmal ist die sofortige Abbuchung des Betrags vom Konto (pay now). Eine Kreditkarte hingegen hat als wesentliches Merkmal die spätere Abbuchung vom Konto. Beim Bezahlen mit einer Kreditkarte wird das Geld nicht direkt vom Konto abgebucht, sondern die Bank bezahlt die Rechnung und bucht den Kunden das Geld erst zu einem späteren Zeitpunkt ab (pay later). Meist gibt es zur Kreditkarte auch eine Reiseversicherung dazu.

Erste Bank und Sparkassen sind seit vielen Jahren Innovationsführer mit dem modernsten Konto: Ob s Kreditkarte mobil, Bankomatkarte zum Aufkleben, BankCard Sticker oder die kleinste Bankomatkarte der Welt BankCard Micro. Neu ist für die Österreicher auch die Bezeichnung Debitkarte, die seit diesem Jahr aufgrund einer EU-Richtlinie für eine einheitliche Sprache in Europa sorgt. So muss zukünftig auf jeder sogenannten Bankomatkarte, die die sofortige Abbuchung vom Konto auslöst, „Debit“ stehen.

Die Debit Mastercard – die Bankomatkarte der Zukunft – kann dem österreichischen Handel, besonders auch Start-ups und innovativen österreichischen Geschäftsmodellen einen Boost bringen. Wichtig ist, dass die Mitarbeiter an den Kassen entsprechend vorbereitet werden: „Die Mitarbeiter müssen wissen, dass es sich bei der neuen Karte trotzdem um eine Bankomatkarte handelt, auch wenn das Mastercard-Logo darauf abgebildet ist“, so Christian Rau, der neue Country Manager Mastercard Austria. Die Abrechnungsmodalitäten sind bei Debitkarten immer gleich – ob mit der bisherigen Bankomatkarte oder der Debit Mastercard, daran ändert sich nichts.

Eine jüngst von Mastercard durchgeführte GfK Studie zeigt die Vorlieben der Österreicher beim Online-Shopping auf. Nummer 1 der erworbenen Artikel im Netz sind Kleidung, Schuhe und Accessoires (28 Prozent). Auf Platz 2 rangieren Kosmetik und Hygieneartikel (20 Prozent) und auf Platz 3 liegen Lebensmitteleinkäufe (20 Prozent). Interessant ist die Studie auch in Bezug auf die Beweggründe, warum lieber im (physischen) Shop oder online gekauft wird: Die Top 3 Gründe für den traditionellen Einkauf im Geschäft sind erstens das Begutachten des Produkts vor dem Kauf (73 Prozent), zweitens die rasche Verfügbarkeit mit dem Kauf (37 Prozent) – kurz: man hat das Produkt sofort in Händen – und drittens die Beratung (32 Prozent).

 

Die Gründe für Online Shopping sind an erster Stelle, dass man Geld sparen kann (50 Prozent), zweitens eine bessere Auswahl (36 Prozent) und drittens, dass Shoppen schneller geht (31 Prozent).

Bequem und sicher reisen und im Internet bezahlen

Die Debit Mastercard bringt auch beim Verreisen ins Ausland große Vorteile, die den aktuellen Trends der Österreicher entspricht, beziehungsweise den Europäer insgesamt entspricht. Als modernes Zahlungsmittel ist die Debit Mastercard schon für kommende EU-Richtlinien gerüstet. „Mastercard forciert zahlreiche Innovationen, führt neue Bezahlsysteme ein und setzt auf biometrische Authentifizierung, um die Sicherheitsstandards im Payment zu steigern.“, betont Christian Rau und ergänzt: „Tablets und Smartphones unterstützen diese Funktion zunehmend und sind genau wie die Debit Mastercard fähig, statt mit einem PIN oder einem TAC – einem Transaktionscode – per SMS, mit dem Fingerabdruck zu zahlen.

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