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Auch BAWAG Group steigert Gewinn vor Steuern

Die BAWAGT Group, seit 25. Oktober 2017 im ATX notiert, meldet ein starkers Halbjahr 2018: 269 Millionen Euro PBT profit before taxes sind ein Plus von 9 Prozent zum Vergleichszeitraum, auch durch die Akqusitionen von Südwestbank und PayLife. Die Kommissionen an den Filialpartner Post werden im Vorfeld des Ausstiegs zum Jahreswechsel zurückgefahren.

BAWAG Group Chief Executive Officer Anas Abuzaakouk: Ab Jänner 2019 statt mit der Post „strategische Partnerschaft“ mit der MediaMarktSaturn-Gruppe. © Robert Staudinger

 

„Wir liefern im Halbjahr 2018 solide Ergebnisse, die auf guten Fortschritten bei der Integration unserer Erwerbungen Südwestbank und PayLife beruhen bei gleichzeitiger Konzentration auf unsere ,stand-alone-strategy‘ für BAWAG P.S.K. Retail“, fasst Chief Executive Officer Anas Abuzaakouk die Halbjahresergebnisse der BAWAG Group, vorgestellt am 14. August, zusammen.

Mit 117 Millionen Euro PBT (profit before taxes – Gewinn vor Steuern) trägt die BAWAG P.S.K. Retail den dicksten Brocken bei (+13 Prozent zum Vergleichszeitraum 1. Halbjahr 2017), gefolgt von der Onlinebank easygroup (71 Millionen Euro PBT, +6 Prozent), und der im 4. Quartal gemäß der DACH-Strategie der BAWAG Group erworbenen deutschen Südewestbank (21 Millionen Euro PBT). Das International Business der BAWAG Group (corporate, real estate und Portfolios ausserhalb der DACH-Region in Westeuropa und den USA, erzielte im 1. Halbjahr 2018 ein PBT von 58 Millionen Euro (+71 Prozent); der DACH Corporate & Public Sector (vor allem an Unternehmen und die öffentliche Hand in Österreich und ausgewählte Kunden in der Schweiz und Deutschland) trägt 22 Millionen Euro PBT bei.

Nach eigenen Angaben bedient die BAWAG P.S.K derzeit in Österreich 2,5 Millionen Kunden. Bis Ende 2019 werden die derzeit noch in 111 Postfilialen stationierten BAWAG-Finanzberater mit Beendigung der Kooperation mit der Post abgezogen; gleichzeitig sollen 26 zusätzliche eigene Filialen neu eröffnet werden. Ziel sei ein österreichweites Netz von 100 Filialen, mit dem die Bank „85 Prozent der Österreicher und 92 Prozent der aktuellen Kunden“ erreichen werde. Nurmehr „zehn Prozent der Transaktionen finden am Schalter statt“ erläutert CEO Abuzaakouk, bereits 60 Prozent der Konsumkredite würden via Online-Plattform „vom ersten bis zum letzten Schritt komplett digital bearbeitet“.

Welchen (Ersatz-)Partner die Post ab Jänner 2019 in ihre Filialen holen wird, wollte Post-Generaldirektor Georg Pölzl zuletzt nicht preisgeben. BAWAG CEO Abuzaakouk avisierte im Mai mit MediaMarktSaturn Austria eine „strategische Patnerschaft“ ab Jänner 2019: Mit dem Elektrohandelsgiganten soll die „Omnichannel-Strategie“, so Abuzaakouk, weiter ausgebaut und „cross-selling-potential“ gehoben werden.

Für 2018 will Abuzaakouk ein Profit-Ziel von mehr als 5 Prozent erreichen und das cost-income-ratio unter 46 Prozent halten. Bis 2020 soll das PBT auf über 600 Millionen Euro verdoppelt werden und das cost-income-ratio unter 40 Prozent gedrückt werden.

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