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EPU/KMUs: ,Banking so oft wie möglich digital‘

Eine aktuelle Umfrage der BAWAG P.S.K. unter 900 österreichischen Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro zeigt: 62 Prozent der Unternehmer geben an, Bankgeschäfte „so oft wie möglich digital“ abwickeln zu wollen, nur etwa jeder Zehnte erledigt Bankgeschäfte ausschließlich analog.

David O’Leary, Vorstandsmitglied BAWAG Group / Head of BAWAG P.S.K. Retail, Werner Rodax, Bereichsleiter Privat- und Geschäftskundenvertrieb BAWAG P.S.K.: „Wir freuen uns, mit der voll-digitalen Antragsstrecke für Geschäftskonten eine weitere Produktinnovation mit Fokus auf die Bedürfnisse unserer KMU-Kunden auf den Markt zu bringen.“ © Robert Staudinger (2)

 

Sie sind die Mehrheit in der Wirtschaftskammer, der Interessenvertretung der Unternehmer: Die EPUs, Ein-Personen-Unternehmen. Wie WKÖ-Präsident Harald Mahrer am 16. Jänner stolz vortrug, verzeichnet die WK im Jahr 2019 einen wahren „Gründerboom“ mit 32.386 Neugründerinnen und Neugründern, einem Plus von 4,8 Prozent oder 1.485 Unternehmen im Vergleich zu 2018 und „damit dem höchsten Anstieg in den vergangenen zehn Jahren“. Nach Rechtsformen, führte Mahrer aus, „dominieren weiterhin die nicht eingetragenen Einzelunternehmen mit einem Anteil von 76,1 Prozent - 24.634 - aller Gründungen“. An zweiter Stelle liegen die GmbHs mit 13,3 Prozent (4.302) aller Neugründungen (plus 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2018). (Anmerkung der WKO-Statistiker, nicht ganz unwesentlich: „Diese Zahlen sind exklusive des Berufs der PersonenbetreuerInnen“). Denn „nicht eingetragenes Einzelunternehmen“ steht für EPU, Ein-Personen-Unternehmen.

Für 2019 gibt die WKO 537.636 „aktive“ Kammermitglieder vulgo Unternehmen an (siehe Download Excel-Dashboard) – fast drei Viertel, knapp über 73 Prozent (Basis 2018, siehe hier) davon sind – rund 400.000 EPUs!

EPU & KMU: 62 Prozent bevorzugen digitale Bankgeschäfte

Unter Berücksichtigung von Mehrfachmitgliedschaften sind das laut BAWAG P.S.K. rund 315.900 „Einzelunternehmen“ – und diese und KMUs (in der Regel GmbHs – davon gibt es knapp über 100.00 in Österreich) mit Umsätzen bis zu 50 Millionen Euro hat die Bank nach ihren Bedürfnissen beim Banking befragt: 62 Prozent der Befragten gaben an, ihre Bankgeschäfte bevorzugt digital abzuwickeln, 24 Prozent entscheiden dies von Fall und Fall unterschiedlich. Nur 14 Prozent präferieren dafür ausschließlich die Bankfiliale.

7 von 10 Business-Kunden nützen laut Umfrage den Bankschalter nur einmal pro Monat oder weniger häufig. Die Befragten gaben auch an, durchschnittlich zehnmal monatlich Online Banking für geschäftliche Zwecke zu nützen. 63 Prozent der UnternehmerInnen steigen täglich ins Online Banking ein, 21 Prozent einmal wöchentlich. Lediglich 7 Prozent der Befragten gaben an, Online Banking nie zu nützen.

Im Umgang mit Banken ist den heimischen EP- und KM-Unternehmern ein „reibungsloser und schneller Zahlungsverkehr“ (97 Prozent), ein „gutes Angebot bei Konten und Transaktionen“ sowie ein „modernes Online Banking“ (jeweils 92 Prozent) wichtig. Wenn es um individuelle Beratung geht, wünscht sich fast jeder zweite Unternehmer (45 Prozent) „persönliche Beratung in der Filiale“, 27 Prozent „per Telefon“ und 13 Prozent „per Mail“. Nur 7 Prozent wollen, „dass der Berater ins Unternehmen kommt“.

Voll-digitaler Antragsprozess für Eröffnung eines BAWAG P.S.K.-Businesskontos

David O’Leary, Vorstandsmitglied der BAWAG Group und Head of BAWAG P.S.K. Retail, folgert: „Kleine und mittlere Unternehmen zählen zu den wichtigsten Playern der heimischen Wirtschaft. Unser Ziel ist es, innovative und dennoch einfache und reibungslose Produkte für Österreichs Unternehmer zu entwickeln, die es ihnen ermöglichen, sich auf das Wachstum ihres Unternehmens zu konzentrieren. Wir freuen uns, mit der voll-digitalen Antragsstrecke für Geschäftskonten eine weitere Produktinnovation mit Fokus auf die Bedürfnisse unserer KMU-Kunden auf den Markt zu bringen.“

Daher baut die BAWAG P.S.K. ihr digitales Business-Kundenerlebnis weiter aus und bietet heimischen Ein-Personen-Unternehmen seit Kurzem die Möglichkeit, ein Geschäftskonto auf rein digitalem Weg zu eröffnen – ohne dafür eine Filiale aufsuchen zu müssen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der neuen Online-Antragsstrecke für die „KontoBox XLarge Business“ kann noch am selben Tag in das neue BAWAG P.S.K.-Businesskonto eingestiegen werden.

Werner Rodax, Bereichsleiter Privat- und Geschäftskundenvertrieb bei der BAWAG P.S.K., erklärt: „Die heimischen Unternehmer denken innovativ und bleiben beim Thema Digitalisierung am Ball. Als Bank wollen wir ein starker Partner für sie sein und unser Produktangebot entsprechend ihren Bedürfnissen erweitern und verbessern.“ Die Online-Antragsstrecke für Geschäftskonten ist, so O’Leary und Rodax, „in den vergangenen 7 Monaten bereits das zweite voll-digitale Produkt, das die BAWAG P.S.K. für Business-Kunden auf den Markt bringt“: Im Juni wurde für die Finanzierung von Wachstum und zum Liquiditätsmanagement mit der „Express-Finanzierung“ bereits ein voll-digitales KMU-Produkt herausgebracht.

Die Kontoführung für die „BAWAG P.S.K. KontoBox XLarge Business“ ist in den ersten 3 Monaten kostenlos. In der Monatspauschale von 12,90 Euro sind zwei Kontokarten, zwei PayLife-Kreditkarten und alle elektronischen Transaktionen inkludiert. Dieses Geschäftskonto soll „alle Vorzüge eines modernen, bargeldlosen Zahlungsverkehrs“ bieten und inkludiert alle Umsätze bis 5.000 Euro pro Monat in der Kontoführung. (hs)

Die Umfrage wurde im 3. Quartal 2019 unter 900 Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro durchgeführt.

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