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KMU bleiben optimistisch und investitionsbereit

Kein Krisengeraune bei den heimischen KMU: Eine aktuelle Studie zeigt: 91 Prozent der KMU sind für 2019 durchaus optimistisch und wollen in Forschung, Entwicklung und Digitalisierung investieren. Doch drei Viertel fordern endlich Steuererleichterungen.

Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich: „Mit den steigenden Nutzerzahlen sind auch die Anforderungen und Ansprüche der Geschäftskunden an die Bankingplattformen gestiegen.“ © Erste Bank / Daniel Hinterramskogler

 

© IMAS/Erste Bank & Sparkassen

 

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Laut Mittelstandsbericht 2018 des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gehören in Österreich rund 328.900 Unternehmen der Kategorie der KMU an. Das sind beachtliche 99,6 Prozent aller Unternehmen. Diese bieten Arbeitsplätze für 2 Millionen Beschäftigte (von den insgesamt 3,74 Millionen unselbständig Beschäftigten in Österreich). Österreichische KMU erzielen mehr als 60 Prozent der Wertschöpfung der heimischen Wirtschaft. 65 Prozent aller Lehrlinge in Österreich sind in KMU beschäftigt und insgesamt erwirtschaften sie einen Umsatz von 455 Milliarden Euro. Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich: „Diese Zahlen zeigen sehr beeindruckend, dass die klein- und mittelbetriebliche Unternehmen in Österreich ein zentraler Motor der Volkswirtschaft sind.“

Erstaunlich ist, dass sich der Optimismus trotz BREXIT- Chaos, Handelskonflikten und US-Sonderzöllen aufrecht hält. Laut einer aktuellen Umfrage der Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG mit dem Marktforschungsinstitut IMAS, bei der 500 Interviews mit KMU in ganz Österreich durchgeführt wurden, blicken beachtliche 91 Prozent der KMU dem Jahr 2019 optimistisch entgegen und erwarten eine positive Geschäftsentwicklung. „Es gehen zwar 71 Prozent der befragten Unternehmer davon aus, dass die globalen Verwerfungen Auswirkungen auf ihren Betrieb haben werden. Aber nur 16 Prozent der KMU befürchten starke Auswirkungen auf ihren Betrieb“, so Dörfler.

Um für ein zunehmend herausforderndes Umfeld gerüstet zu sein und einem möglichen Wirtschaftsabschwung entgegen zu wirken, ist auch die Politik gefordert. Für rund drei Viertel der befragten Unternehmen (74 Prozent) erscheint eine Reduktion der Lohnnebenkosten in Österreich besonders sinnvoll. Mehr als die Hälfte fordern Steuererleichterungen (58 Prozent) und eine Verminderung der bestehenden Regulierungen (54 Prozent). Forschungsförderungen werden von 52 Prozent der KMU als besonders sinnvoll erachtet.

Digitalisierung schreitet voran

Digitalisierung ist für 70 Prozent der KMU ein wichtiges Thema. Für 89 Prozent der Befragten hat die Digitalisierung spürbare Auswirkungen. „70 Prozent der Unternehmen sehen in der Digitalisierung eine Chance. Nachdem es 2017 bei gleicher Fragestellung noch 85 Prozent waren, wird die weitere Entwicklung hier genau zu beachten sein“, so Dörfler. Die heimischen Unternehmen haben auch in Punkto Digitalisierung ein gesundes Selbstbewusstsein. Die überwältigende Mehrheit (83 Prozent) der befragten Unternehmen sehen sich selbst für die Digitalisierung ausreichend gerüstet und 22 Prozent gehen sogar davon aus, dass sie sehr gut vorbereitet sind.

Auch das Thema Forschung und Entwicklung kommt bei den heimischen KMU nicht zu kurz. Für 55 Prozent ist das Thema wichtig. Dabei betreibt etwa die Hälfte der befragten Firmen nach eigener Einschätzung gleich viel F&E wie die Konkurrenten. Als größter Hemmschuh für F&E in Österreich werden von 35 Prozent der KMU die Finanzierung und der Kostenaufwand gesehen. Dörfler: „65 Prozent investieren kräftig und das zeigen auch unsere Zahlen. 2018 verzeichnete die Sparkassengruppe einen insgesamten Volumenszuwachs bei Finanzierungen von 5,3 % auf 70,7 Milliarden Euro. Bei der Erste Bank alleine wuchs das Kreditvolumen im Unternehmensbereich in den letzten drei Jahren im Schnitt zwischen 6 und 8 %. Das Geld ist da und wir wollen Wirtschaftswachstum finanzieren!“

Digitales Banking

Laut Umfrage ist für 63 Prozent der KMU digitales Banking in den letzten fünf Jahren zu einem zentralen Faktor geworden. Dörfler: „Mit den steigenden Nutzerzahlen sind auch die Anforderungen und Ansprüche der Geschäftskunden an die Bankingplattformen gestiegen.“ Von den 500 befragten heimischen Unternehmen wünschen sich 74 Prozent die Möglichkeit, individuelle Berechtigungen einzurichten. 68 Prozent fänden die Möglichkeit gut, Bonitätsauskünfte direkt auf einer Bankingplattform einzuholen. 57 Prozent wollen eine Anzeige von möglichen Finanzierungsprodukten haben.

Telebanking Pro, das neue Internetbanking für Geschäftskunden der Erste Bank, bietet all das und noch viel mehr. Dies ist kein Zufall, denn wir haben auch dieses Produkt, so wie George, gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt und deren Wünsche intensiv einfließen lassen.“ Ortsunabhängigkeit und Individualisierbarkeit der Oberfläche sind bei Telebanking Pro selbstverständlich. Darüber hinaus haben Unternehmenskunden nun alle Möglichkeiten in Bezug auf individuelle Berechtigungsvergaben. „Zudem sind einzelne Finanzierungsformen bereits eingebunden und in diesem Jahr kommen Haftungskonten und Betriebsmittelkreditrahmen hinzu“, so Dörfler. Schnittstellen sorgen auch für eine entsprechende Einbindung von Steuerberatern und Buchhaltern. Neu ist, dass mit Telebanking Pro nun auch der Grundstein für ein digitales Ökosystem gelegt wurde.

Durch die Einbindung von KSV1870 und kompany können ab sofort bei Telebanking Pro Bonitätsauskünfte eingeholt werden. Mit netlivery werden eCommerce-Modelle direkt ins Banking integriert.

Download der 14seitigen Präsentation der IMAS International/Erste Bank & Sparkassen-Studie „KMU in Österreich – Marktumfeld, Digitalisierung, F&E, Erwartungen an eine innovative Hausbank und an das Internetbanking“ hier.

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