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Länderversicherer pflegen Assekuranz-Föderalismus

Die heimischen Länderversicherer blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. In der Assekuranz leben Föderalismus und regionale Verankerung. Die Stärke der heimischen Gesellschaften zeigte sich trotz herausforderndem Marktumfeld, extrem volatilen Finanzmärkten und der Bewältigung zum Teil katastrophaler Wetterereignisse.

6 Länderversicherer im VÖL: Generaldirektor Dr. Hubert Schultes (Niederösterreichische Versicherung AG), Vorstandsdirektor Mag. Gerhard Schöffmann (Kärntner Landesversicherung), Vorstandsvorsitzender Dr. Walter Schieferer (Tiroler Versicherung V.a.G.), Generaldirektor Mag. Klaus Scheitegel (Grazer Wechselseitige Versicherung AG), Vorstandsdirektor Robert Sturn (Vorarlberger Landes-Versicherung V.a.G.), Generaldirektor Dr. Josef Stockinger (Oberösterreichische Versicherung AG). © Koch/VÖL

 

Die Vereinigung Österreichischer Länderversicherer (VÖL) ist das Netzwerk der sechs in Österreich tätigen Länderversicherer (Grazer Wechselseitige Versicherung, Niederösterreichische Versicherung, Kärntner Landesversicherung, Tiroler Versicherung, Vorarlberger Landes-Versicherung, Oberösterreichische Versicherung). Gemeinsam beschäftigen die Unternehmen rund 3.600 Mitarbeiter in sechs Zentralen und betreuen mehr als 1,6 Millionen Kunden mit rund 6,5 Millionen Verträgen.

Der Prämienzuwachs betrug im Vorjahr 3,53 %, die Bilanzsumme erhöhte sich um 2,58 %, die Zuwächse aus Kapitalanlagen betrugen 3,95 %. Die Eigenmittel inklusive der unversteuerten Rücklagen stiegen um 8,77 % und die Anzahl der Verträge konnte auf rund 6,5 Millionen Stück erhöht werden. „Teilweise mehr als 200 Jahre Erfahrung im Versicherungsbereich machen die Mitgliedsunternehmen der VÖL zu zuverlässigen und vertrauenswürdigen Partnern “, betont der Vorsitzende der VÖL, Mag. Klaus Scheitegel (Generaldirektor GRAWE).

Ausgezeichnete Länderversicherer

Neben dem wirtschaftlichen Erfolg verweisen die Länderversicherer auf zahlreiche Auszeichnungen und Gütesiegel: „Top-Arbeitgeber“, „Recommender-Award“, „Service-Award“ oder Gütesiegel wie jenes für die „Betriebliche Gesundheitsförderung“ und so weiter. So befinden sich zum Beispiel im aktuellen Top-Arbeitgeber-Ranking der Versicherer auf den ersten sechs Plätzen gleich vier Länderversicherer und die GRAWE wurde beispielsweise in den letzten 13 Jahren gleich 12 mal mit dem Recommender Award ausgezeichnet.

Die Synergien der Vereinigung werden laufend genutzt – ob durch Kooperationen bei Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die gemeinsame Abwicklung von Projekten. Auch in den Bereichen Veranlagung, Rückversicherung und IT wird zusammengearbeitet. Mag. Klaus Scheitegel: „Das Rezept liegt in der Freiwilligkeit: Sechs selbständige Gesellschaften mit gleichen Grundprinzipien arbeiten ohne Kapitalverflechtung in allen Unternehmensbereichen eng zusammen und nützen durch den offenen Austausch von Erfahrung und Wissen enorm viele Synergieeffekte.“ Das jährliche Treffen der Vorstände der einzelnen Unternehmen fand diesmal in Pertisau am Achensee, statt.

Als DIE heimischen Versicherer in ihren Bundesländern, stehen alle sechs Länderversicherer für ein klares Bekenntnis zu Geschichte, Land, Leuten und Brauchtum. Insgesamt stellen die sechs Länderversicherer jährlich über 7 Millionen Euro für rund 3.500 Kunst- und Kulturprojekte in den Regionen zur Verfügung. Scheitegel: „Als Teil der einzelnen Unternehmenskulturen gibt es ein klares Bekenntnis zu unseren Regionen, zum Brauchtum, zur Sprache und zur Bevölkerung. Aus diesem Grund unterstützen alle Länderversicherer Institutionen, Vereine, Projekte und Veranstaltungen auf vielfältige Weise. Im Bereich des Kultursponsorings zeigt sich diese Bandbreite seitens der GRAWE durch das erfolgreiche jahrelange Engagement bei der styriarte - den steirischen Festspielen, der Unterstützung des Freilichtmuseums in Stübing oder dem Festspiel „Die Hochzeit“ in Öblarn. Wir begleiten unsere Sponsoring-Projekte aus Überzeugung nachhaltig und auch mehrjährig, einige davon gehen sogar auf unseren Gründer Erzherzog Johann zurück.“

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