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Raiffeisen-Leasing macht Sprung nach vorn

Der Autoabsatz ist derzeit zwar eher mau, aber die Finanzierung via Leasing wird beliebter: Die Raiffeisen-Leasing-Gruppe etwa setzte ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung auch 2018 weiter fort. Das Neugeschäft boomt.

Alexander Schmidecker, CEO von Raiffeisen-Leasing: „Wir konnten den Markttrend deutlich outperformen und sind 24 % gewachsen. Im Finanzierungsleasing und im Fuhrparkmanagement – also im klassischen Autogeschäft – haben wir unsere Positionierung ausgebaut. Aber auch im Immobiliengeschäft waren wir sehr erfolgreich.“ © David Sailer

 

„Der österreichische Leasingmarkt ist im Vorjahr um 11,1 % im Neugeschäftsvolumen gewachsen. Wir konnten den Markttrend deutlich outperformen und sind 24 % gewachsen. Im Finanzierungsleasing und im Fuhrparkmanagement – also im klassischen Autogeschäft – haben wir unsere Positionierung ausgebaut. Aber auch im Immobiliengeschäft waren wir sehr erfolgreich,“ konstatiert Alexander Schmidecker, CEO von Raiffeisen-Leasing.

Wachstumstreiber waren das Autogeschäft, mit dem Finanzierungsleasing und dem Fuhrparkmanagement sowie das Immobiliengeschäft. Raiffeisen-Leasing ist in letzterem Geschäftsfeld marktdominierend. Besonders gut hat sich das Fuhrparkmanagement entwickelt. Es hat im Bestand 8,8 % über Marktwachstum zugelegt und liegt im Neugeschäft 24 % darüber. „In diesem Geschäftsbereich ist besonders erfreulich, dass wir deutlich mehr Autos im Bestand haben und diese weiterhin auf gewohnt hohem Niveau betreuen können. Diese Servicequalität ist die Basis für weiteres Wachstum“ so Schmidecker. Die Raiffeisen-Leasing-Gruppe steigert im Geschäftsjahr 2018 die Anzahl der Neuverträge von insgesamt 17.000 auf 19.500, deren Volumen beträgt im Vorjahr 850 Millionen Euro.

Das Immobilienleasinggeschäft trug 17,2 Prozent zum Neugeschäft bei und ist damit der zweite Wachstumstreiber. Die Raiffeisen-Leasing hat 2018 14 Immobilienleasingfälle abgeschlossen. Der Schwerpunkt lag bei Projekten aus dem Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren – etwa bei Schulen und Kindergärten. Im Vorjahr hat das Unternehmen Ausschreibungen zu PPP Projekten von Schulen gewonnen. Eine Renaissance hin zu Leasing zeigt sich im Immobilienleasing bei IFRS-bilanzierenden Unternehmen, da der Restwert mit einer Leasingstruktur bilanzverkürzend angesetzt werden kann. Hier spürt RL zunehmend stärkeres Interesse. Dadurch stieg der Marktanteil in diesem Marktsegment aus. Die Raiffeisen WohnBau, die Wohnbauträger-Marke der Raiffeisen-Leasing, hat derzeit 25 Wohnbauprojekte in Bearbeitung, mit ihren rund 200 verkauften Wohneinheiten hat sie 2018 einen erheblichen Beitrag zum Ergebnis der Raiffeisen-Leasing-Gruppe geleistet.

Das Geschäftsaufkommen bis April 2019 liegt rund 10 % über dem Vorjahr. Der Geschäftsverlauf im ersten Quartal ist sehr erfreulich. Dies ist umso positiver, da in Österreich die Kfz-Neuzulassungszahlen sinken. Möglich wird diese Outperformance insbesondere durch die Steigerungen im Raiffeisen Sektor und bei den Raiffeisen-Leasing Vendoren (i.e. Verkäufer) Partnern.

Raiffeisen-Leasing ist seit 1970 als Spezialinstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich im In- und Ausland tätig und bietet sämtliche Formen des Kfz-, Mobilien-, Flugzeug- und Immobilien-Leasing, Fuhrparkmanagement sowie Bauträgergeschäfte – unter der Marke Raiffeisen WohnBau – an. Das Unternehmen ist durch seine Mutter, die Raiffeisen Bank International, in 17 Länder vernetzt. Das betreute Leasingvolumen beträgt aktuell rund 55.000 Leasingverträge und damit 3,8 Milliarden Euro Gesamt-Portfolio. Das Neugeschäftsvolumen lag 2018 bei 850 Millionen Euro und rund 19.500 Verträgen. Im jährlichen Ranking (2017) von Leaseurope, dem Dachverband aller Leasinggesellschaften in Europa, liegt die Raiffeisen-Leasing Gruppe – als Marktführer der bankennahen Leasinggesellschaften in Österreich – aktuell auf Platz 21 unter den europäischen Leasinggesellschaften.

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