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Satte Unternehmensmehrheit für betriebliche Altersvorsorge

Vor Kurzem präsentierten Martin Sardelic, CEO Valida Holding, und Christian Baumann, Research-Experte des Marktforschungsinstitutes Spectra, eine unter heimischen Unternehmen durchgeführte, repräsentative Studie zur betrieblichen Altersvorsorge. Geschäftsführer von insgesamt 550 Unternehmen wurden dazu befragt. Über alle Unternehmensgrößen hinweg zeigt sich, dass Pensionsvorsorge für die befragten Unternehmensvertreter ein sehr wichtiges Thema ist.

Mag. Martin Sardelic, CEO Valida Holding, Mag. Christian Baumann, Research-Experte Spectra: „Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind sich absolut einig: Politisches Handeln zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge ist unabdingbar, Beiträge für Mitarbeiter, insbesondere für Kleinverdiener, sollten steuerlich gefördert werden!“ © valida.at

 

Mehr als 80 Prozent bestätigen laut Spectra-Studie die Wichtigkeit dieses Themas. 65 Prozent der Unternehmen, welche eine betriebliche Altersvorsorgelösung abgeschlossen haben, haben sich laut Studie für eine Pensionskassenlösung entschieden.

Als Gründe für die große Bedeutung der finanziellen Pensionsvorsorge geben 70 Prozent der Unternehmensvertreter an, dass eine finanzielle Absicherung für die Pension benötigt wird, die staatliche Pension im Alter zu gering ausfalle oder überhaupt nicht gesichert sei. „In diesem Punkt sind sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber absolut einig, wie wir aus einer im vergangenen Jahr durchgeführten Studie unter Arbeitnehmern wissen. Politisches Handeln zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge ist daher unabdingbar“, erklärt Sardelic. „Beiträge für Mitarbeiter, insbesondere für Kleinverdiener, sollten steuerlich gefördert werden!“

Wie die Studie zeigt, ist das 3-Säulen-Modell der Pensionsvorsorge in Österreich, welches auf staatlicher, betrieblicher sowie privater Altersvorsorge fußt, bei klein- und mittelständischen Unternehmen noch nicht besonders bekannt. Während Unternehmen mit 1-9 Mitarbeitern zu 39 Prozent dieses Modell kennen, sind es bei den größeren Unternehmen um die 50 Prozent. Laut Sardelic ist dieses Ergebnis wenig überraschend, da die Durchdringung der betrieblichen Altersvorsorge bei großen internationalen Konzernen und ihren Tochterunternehmen bei 90 Prozent liegt.

87 Prozent der heimischen KMU für höhere Beiträge bei Mitarbeitervorsorge

Dass heimische Unternehmen großes Interesse an einem Ausbau der zweiten Säule haben, geht ebenfalls klar aus der Studie hervor. Knapp drei Viertel der befragten Mehrpersonenunternehmen (73 Prozent) geben an, großes Interesse an höheren Beiträgen für die Altersvorsorge der Mitarbeiter zu haben, vorausgesetzt, diese werden staatlich gefördert. Mit 87 Prozent ist dieser Wunsch bei KMU (50-249 Mitarbeiter) am höchsten.

Ein Drittel der befragten Unternehmen hat für ihre Mitarbeiter eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen (32 Prozent). In Summe zeigt sich der Großteil der heimischen Unternehmen mit der von ihnen abgeschlossenen Form der betrieblichen Altersvorsorge zufrieden (74 Prozent). Dennoch: 57 Prozent befürworten einen besseren steuerlichen Anreiz, 22 Prozent würden eine flexible Beitragszahlung bevorzugen und 13 Prozent sprechen sich für die Einführung der Möglichkeit eines vorzeitigen Ausstiegs nach einer bestimmten Mindestlaufzeit aus.

Die Valida Vorsorge Management ist das Kompetenzzentrum für betriebliche Vorsorge der Raiffeisen Bank International AG und UNIQA Insurance Group AG. Die Unternehmensgruppe ist in den Geschäftsfeldern „Pensionskasse“, „Betriebliche Vorsorgekasse – Abfertigung Neu“ sowie „Beratung für betriebliche Vorsorge“ tätig. Mit mehr als 2,6 Millionen Kunden in Österreich nimmt die Valida Gruppe eine führende Marktposition ein. Die Valida ist Mitglied der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative.

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