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UNIQA Group mit solidem Halbzeitergebnis

Solidität in schwierigem Umfeld: Mit einem Ergebnis vor Steuern von 135,9 Millionen Euro für das erste Halbjahr 2019 hat UNIQA den Vergleichswert aus dem Vorjahr übertroffen. Der um den einmaligen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Anteile an der Casinos Austria AG (47,4 Millionen Euro) bereinigte Vorjahreswert lag bei 97,6 Millionen Euro.

Andreas Brandstetter, Chief Executive Officer (CEO), Vorstandsvorsitzender UNIQA Insurance Group AG (Konzernholding): „Unverändert beabsichtigt UNIQA im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jährliche Ausschüttung je Aktie auch im kommenden Jahr wieder zu erhöhen.“ © Irene Schaur

 

© UNIQA

 

Die verrechneten Prämien (inklusive Sparanteile) sind leicht – um 0,6 % – gestiegen. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt sind im gleichen Zeitraum um 1,7 % gestiegen.

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group verringerte sich im ersten Halbjahr 2019 vorwiegend aufgrund der gestiegenen Kosten um 51,3 % auf 26,7 Millionen Euro. Die Combined Ratio nach Rückversicherung erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Kosten unter anderem aus dem langfristigen Investitionsprogramm auf 97,3 Prozent (1–6/2018: 97,1 Prozent). Positiv hingegen wirkte sich das um 4,2 % auf 301,0 Millionen Euro gestiegene Kapitalanlageergebnis aus.

Im letzten vollen Jahr des Strategieprogramms UNIQA 2.0 legt UNIQA den Fokus unverändert auf die Optimierung des bestehenden Geschäftsmodells, ergänzt durch bewusste Investitionen in zukunftsrelevante Innovationen für die rund 10 Millionen Kunden in 18 Ländern. Das solide Ergebnis der ersten sechs Monate 2019 ist eine gute Basis für das Gesamtjahr und für die Bestätigung des unveränderten Ausblicks auf das Geschäftsjahr 2019: Ein Ergebnis vor Steuern, das entsprechend der unverändert progressiven Dividendenpolitik eine weitere Erhöhung der Ausschüttung je Aktie ermöglicht.

Die gesamten verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im ersten Halbjahr 2019 leicht um 0,6 % auf 2.814,9 Millionen Euro (1–6/2018: 2.798,4 Millionen Euro). Die darin enthaltenen laufenden Prämien wuchsen um 0,8 % auf 2.759,8 Millionen Euro. Gleichzeitig gingen die Einmalerläge in der Lebensversicherung strategiekonform um 7,8 % auf 55,1 Millionen Euro zurück. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) erhöhten sich um 1,7 % auf 2.425,1 Millionen Euro.

In der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die verrechneten Prämien in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 um 1,9 % auf 1.535,0 Millionen Euro. In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 3,4 % auf 568,1 Millionen Euro (1–6/2018: 549,4 Millionen Euro). In der Lebensversicherung reduzierten sich die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 insgesamt um 4,2 % auf 711,8 Millionen Euro (1–6/2018: 742,9 Millionen Euro).

In Österreich erhöhten sich die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung im ersten Halbjahr 2019 um 1,2 % auf 1.992,9 Millionen Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die verrechneten Prämien aufgrund des anhaltenden Wachstums in der Kfz- und Sachversicherung um 3,7 % auf 966,1 Millionen Euro und in der Krankenversicherung um 2,4 % auf 518,6 Millionen Euro. Aufgrund geringerer Nachfrage verursacht durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld verringerten sich die verrechneten Prämien in der Lebensversicherung inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung um 4,4 % auf 508,2 Millionen Euro Der Gesamtbetrag der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 um 1,1 % auf 1.852,3 Millionen Euro.

Die Combined Ratio nach Rückversicherung erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Kosten auf 97,3 Prozent (1–6/2018: 97,1 Prozent).

Das Kapitalanlageergebnis stieg im ersten Halbjahr 2019 um 4,2 % auf 301,0 Millionen Euro. Positiv wirkten sich im 1. Halbjahr 2019 die realisierten und unrealisierten Gewinne und Verluste in Höhe von rund 50 Millionen Euro aus. Darin enthalten sind realisierte Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien von rund 45 Millionen Euro.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group erhöhte sich zum 30. Juni 2019 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag auf 20.506,8 Millionen Euro (31. Dezember 2018: 19.337,1 Millionen Euro).

Ausblick: Moderates Wachstum

Für das gesamte Geschäftsjahr 2019 erwartet UNIQA in der Schaden- und Unfallversicherung ein Prämienwachstum von rund 2 % und in der Krankenversicherung ein Prämienplus von etwa 3 %. In der Lebensversicherung wird angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und der gedämpften Nachfrage nach langfristigen Vorsorgeprodukten von einer weiteren Prämienreduktion ausgegangen. In Summe erwartet UNIQA für 2019 ein moderates Wachstum des Gesamtprämienvolumens von ungefähr 1 %.

Beim Kapitalanlageergebnis erwartet UNIQA – wegen des Einmaleffekts aus dem Verkauf der Casinos Austria Aktiengesellschaft in 2018 – für 2019 einen Rückgang.Unverändert beabsichtigt UNIQA im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jährliche Ausschüttung je Aktie auch im kommenden Jahr wieder zu erhöhen (für 2018 mit Dividendenzahltag 3.06.2019 0,53 Euro je Aktie).

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