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VIG beteiligt sich an Abo-Autoplattform ViveLaCar

ViveLaCar ist ein Start-up, das Autos im Abonnement anbietet. Der österreichische Versicherungsriese VIG steigt mit 20 Prozent beim Stuttgarter Unternehmen ein, das nach Deutschland in Österreich und der Schweiz expandieren will.

© ViveLaCar

 

Wirtschaft und Finanzen, Auto
Die Gründungsgesellschafter von ViveLaCar (von links): Stephan Lützenkirchen, Uwe-Michael Sinn, Martin Rada, Mathias R. Albert, Florine von Caprivi, Stefan Neumann und Dr. Armin Weinand: „Mit dem Auto-Abo von ViveLaCar kehrt die Leichtigkeit ins Automobilgeschäft zurück.“ © Jan Bürgermeister

 

„Noch in diesem Frühjahr werden wir hier in Österreich unsere Aktivitäten starten und dann im Sommer die markenoffene Plattform ausrollen", avisiert Martin Rada, CEO ViveLaCar Wien und Co-Gründer von ViveLaCar. Damit ist ViveLaCar nicht einmal ein Jahr nach dem Start in der DACH-Region aktiv. Das Geschäftsmodell des Stuttgarter Start-up: Mit dem Auto-Abo von ViveLaCar soll „die Leichtigkeit ins Automobilgeschäft zurückkehren - und dies sowohl für Endkunden als auch für Marken-Vertragshändler“, so das (Werbe-)Versprechen. Die Online-Plattform von ViveLaCar bietet Endverbrauchern eine Auswahl sofort nutzbarer Fahrzeuge von Marken-Vertragshändlern zu fixen Konditionen im sogenannten „Auto-Abo“ an. Heisst: „Einfach aussuchen, registrieren und buchen, beim Marken-Vertragshändler abholen und fahren - so lange man will“, so das Versprechen von ViveLaCar. Geboten werden unterschiedliche Kilometer-Pakete, eine kilometergenauen Abrechnung, eine All-Inklusive-Preis und die sofortige Verfügbarkeit von über 200 verschiedenen Modellen – laut viveLaCar vom Audi A1 über Ford Kuga und Nissan Leaf bis zum Volkswagen T6 Multivan. Im jeweiligen Paketpreis sind die Kosten für Zulassung, Steuern, Versicherung, Wartung bereits inklusive. Der Abonnent muss lediglich tanken und gegebenenfalls Betriebsstoffe nachfüllen.

ViveLaCar bietet ausschließlich Bestandsfahrzeuge von Marken-Vertragshändlern zur Nutzung im Abonnement an und baut keinen eigenen Fahrzeugbestand auf. Die Fahrzeuge werden dem Endkunden zur Nutzung über Vertragshändler angeboten. Je nach Bedarf oder Lagersituation offerieren die Händlerpartner Modelle aus ihrem Vorführ-, Kurzzulassungs- oder Jungwagen-Angebot, die maximal bis zu zwei Jahre alt sind. Das Auto bleibt im Eigentum des Händlers, der durch das Abo-Modell lange Standzeiten von Neumodellen verringert; Garantie- und Servicearbeiten erledigt ebenfalls der Händler. ViveLaCar ist seit dem Frühjahr 2019 in Deutschland am Markt und bietet online derzeit über 200 verschiedene Modelle von rund 20 Marken an mehr als 300 Standorten in Deutschland an. 70 Prozent der Abonnenten nutzen ihr Auto-Abo länger als sechs Monate.

In einer Finanzierungsrunde beteiligte sich die Vienna Insurance Group VIG mit 20 Prozent an ViveLaCar und unterstützt, so der Versicherer, „mit der Beteiligung die im Frühjahr 2020 geplante Expansion von ViveLaCar nach Österreich und in die Schweiz“. (hs)

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