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VIG liegt mit Prämienvolumen und Gewinn im Plan

Die Vienna Insurance Group setzte im ersten Quartal 2019 ihr Wachstum fort. Ein klares Plus bei den Prämien und ein Anstieg im Gewinn (vor Steuern) bedeuten eine planmäßige Entwicklung für die gesetzten Ziele 2019. Die Combined Ratio ist witterungsbedingt leicht angestiegen.

Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group: „Wir halten an unserer Zielsetzung fest, für 2019 ein Prämienvolumen von 9,9 Milliarden Euro und einen Gewinn (vor Steuern) von 500 bis 520 Millionen Euro zu erzielen.“ © Ian Ehm

 

Wir können auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2019 zurückblicken und liegen mit den Ergebnissen ganz klar im Rahmen unserer Planzahlen. Wir halten daher an unserer Zielsetzung fest, für 2019 ein Prämienvolumen von 9,9 Milliarden Euro und einen Gewinn (vor Steuern) von 500 bis 520 Millionen Euro zu erzielen“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group.

Das Gesamtprämienvolumen erreichte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 2,9 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 2,9 % gegenüber dem 1. Quartal 2018. Das höchste Prämienwachstum ist mit rund 10 % in der Krankenversicherung zu verzeichnen.

In der Lebensversicherung mit Einmalerlägen, die im ersten Quartal nur ein leichtes Minus von rund 2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnete, ist nach den geplanten deutlichen Rückgängen der Vergangenheit nun die erwartete Entspannung eingetreten. Besonders positive Prämiensteigerungen trugen im 1. Quartal 2019 die Märkte in Bulgarien, den Baltischen Staaten, Ungarn und Polen bei.

Der Gewinn (vor Steuern) betrug 127,5 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem 1. Quartal 2018 um 8,7 %. Äußerst positiv zum Gewinnanstieg konnten insbesondere die Segmente Österreich, Slowakei und Polen beitragen.

Der Gewinn (nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen) stieg um 10,5 % auf 83,5 Millionen Euro.

Combined Ratio unter Schneedruck

Die winterlichen Unwettereinflüsse in Österreich und der Tschechischen Republik Anfang des Jahres 2019 haben erwartungsgemäß zu zusätzlichen Schadensaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr geführt. Die Combined Ratio hat sich leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 96,8 Prozent erhöht. Eine sehr positive CR-Entwicklung zeigten die Segmente Slowakei (- 4,0 Prozentpunkte) und Bulgarien (-3,1 Prozentpunkte) auf.

Das Finanzergebnis der VIG im ersten Quartal 2019 betrug 186,6 Millionen Euro. Dieses lag um 21,7 % unter dem Wert der Vorjahresperiode, was insbesondere auf verringerte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen zurückzuführen ist. Die Kapitalanlagen des Konzerns einschließlich der liquiden Mittel betrugen zum 31. März 2019 38,7 Milliarden Euro (+2,8 % im Vergleich zum 31. Dezember 2018).

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