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Volksbanken steigern Ergebnis und fokussieren auf Regionen

Der Volksbanken-Verbund meldet als vorläufiges Ergebnis 2019 148,5 Millionen Euro nach Steuern, ein Plus von 33,3 Millionen. Nach Verkauf der Volksbank Liechtenstein nun ausschließlicher Fokus auf den österreichischen Markt.

Banken, Finanzen und Dienstleistungen, euro adhoc
VOLKSBANK WIEN AG Generaldirektor DI Gerald Fleischmann: „Das Kreditwachstum und die stabile Entwicklung im Zins- und Provisionsgeschäft weisen gleichzeitig auf unsere starke Präsenz bei den Kunden hin.“ © POLSTERPICS.COM

 

Die vorläufige Bilanzsumme des Volksbanken-Verbund (acht regionale Volksbanken, SPARDA-Bank sowie die Österreichische Ärzte- und Apothekenbank) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 % auf 27,5 Milliarden Euro. Die vorläufige Eigenmittelquote zum 31.12.2019 lag bei 17,8 %, die vorläufige harte Kernkapitalquote bei 12,87 %. Das vorläufige Jahresergebnis nach Steuern des VOLKSBANK WIEN AG Konzern (der Zentralorganisation des Verbundes) betrug 57 Millionen Euro bei einer vorläufigen Eigenmittelquote von 28,86 % sowie einer vorläufigen harte Kernkapitalquote von 13,83 %. Die Veröffentlichung der Geschäftsberichte der VOLKSBANK WIEN AG und des Volksbanken-Verbundes für das Geschäftsjahr 2019 ist für den 8. April 2020 angekündigt.

Die Volksbanken konnten den Verwaltungsaufwand im Jahr 2019 um rund 6 % auf 534 Millionen Euro reduzieren (mit rund 3.500 Mitarbeitern werden in 267 Vertriebsstellen nach eigenen Angaben 1,1 Millionen Kunden in ganz Österreich betreut). Gleichzeitig erreichten sie eine Steigerung des Kundenkreditvolumens um eine dreiviertel Milliarde Euro auf 21,25 Milliarden Euro.

VOLKSBANK WIEN AG Generaldirektor DI Gerald Fleischmann führt das auf die „modern strukturierte Zusammenarbeit“ im Verbund zurück: „Die Kostenentwicklung zeigt, dass es uns gelingt, die internen Verwaltungsaufgaben immer effizienter zu organisieren. Das Kreditwachstum und die stabile Entwicklung im Zins- und Provisionsgeschäft weisen gleichzeitig auf unsere starke Präsenz bei den Kunden hin.“

Die Eigenmittel- und Liquiditätssituation des Volksbanken-Verbundes wurde im Jahr 2019 durch zwei Covered Bonds-Emissionen und eine AT1-Eigenkapitalemission ausgebaut. Fleischmann ist „über das Vertrauen der Kapitalmärkte“ erfreut: „Die Märkte erkennen neben der soliden Ertrags- und Kostenentwicklung auch unsere Fortschritte bei der Risikosituation an. Die NPL-Ratio (Non Performing Loans-Ratio) haben wir wieder reduzieren können. Sie ist jetzt in zwei Jahren von 3,7 % auf unter 2,3 % gesunken.“

Mit dem Verkauf der Volksbank Liechtenstein haben die Volksbanken im Jahr 2019 laut Fleischmann „ein wichtiges strategisches Ziel erreicht“: Der ausschließliche Fokus auf den österreichischen Markt sei nunmehr konsequent umgesetzt, „um als Hausbanken alle Regionen Österreichs mit Finanzdienstleistungen zu versorgen. Die Volksbanken etablieren sich damit als rein österreichischer Bankenverbund mit einer starken Verankerung in den einzelnen Regionen.“ (hs)

Downloads der vorläufigen Zahlen zum 31.12.2019 des Volksbanken-Verbund und der Volksbank Wien AG hier.

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