ForumF Newsletter 16. November 2017
 
 
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Das Forum für die Finanzbranche und ihre Partner. In Kooperation mit
Finanz-Marketing Verband
 

Erste Bank: Zukunftsängste steigern das Vorsorgebedürfnis
91% der befragten Österreicher geben an, zumindest ein Vorsorgeprodukt zu besitzen, für das sie durchschnittlich 145 Euro pro Monat ausgeben.
© Studie Das Vorsorgebewusstsein der Österreicher/Erste Bank s Versicherung/IMAS
Erste Bank: Zukunftsängste steigern das Vorsorgebedürfnis
Auch wenn der Konjunkturhimmel derzeit fast wolkenlos ist: Die Österreicher, die längerfristige Zukunftsperspektiven einschätzen sollen, geben eine überwiegend pessimistische Einschätzung ab: 29 Prozent blicken mit Skepsis, 31 Prozent sogar mit Sorge auf den Zeitraum der nächsten zehn Jahre. So das Ergebnis einer jüngsten IMAS – Umfrage. Der Grund dafür liegt unter anderem darin, dass man mit dem als zu schnell empfundenen Wandel der Gesellschaft nicht mehr Schritt halten kann: Fortschritt in Technik und Wissenschaft, die Nutzung von Smartphones, Tablets und Co sowie die Kommunikation über WhatsApp, Facebook etc. wirken als beängstigende „Teilchenbeschleuniger“ des Alltagslebens. Hinzu kommt mangelndes Vertrauen in die künftige gesetzliche Pension: Drei Viertel der Österreicher glauben nicht daran, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Pensionierung alleine mit der staatlichen Pension ihren Lebensstandard halten werden können.
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Empfehlungsmarketing bleibt Erfolgsfaktor
Josef Redl (FMVÖ), Günter Di Lena (GRAWE Versicherung), Prof. Astrid Oberzaucher (campus02), VMÖ-Vorsitzender Robert Sobotka (Telemark).
© VMÖ
Empfehlungsmarketing bleibt Erfolgsfaktor
Vor kurzem fand in der Fachhochschule Graz Campus 02 eine Veranstaltung unter dem Titel „Empfehlungsmarketing - die persönliche Antwort im Zeitalter der Digitalisierung“ statt. Eingeladen waren die Absolventen des Studienlehrganges „International Marketing und Sales Management“ sowie die Mitglieder der beiden Verbände VMÖ (Verband der Marktforscher Österreichs) und FMVÖ (Finanz-Marketing Verband Österreich). Unter der Moderation von VMÖ-Vorsitzendem Robert Sobotka wollte man die Wichtigkeit von Empfehlungen für den Unternehmenserfolg argumentieren sowie die Gründe, warum Kunden Unternehmen weiterempfehlen am Fallbeispiel der Finanzbranche analysieren. Prof. Astrid Oberzaucher (campus02), Josef Redl (FMVÖ) und Günter Di Lena (GRAWE Versicherung) stellten ihre Sichtweisen zu diesem Thema vor.
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Wiener Städtische fusioniert mit der s Versicherung
Mag. Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung: „Wir wollen die Chancen des Bankenvertriebs noch besser nutzen.“
© Wiener Städtische
Wiener Städtische fusioniert mit der s Versicherung
Gemunkelt wurde schon seit dem Frühjahr, jetzt ist es fix: Die Vienna Insurance Group fusioniert die Wiener Städtische und s Versicherung in Österreich. Die Sparkassen-Versicherung (s Versicherung) wird somit unter Vorbehalt der Zustimmung der Organe der beteiligten Konzerngesellschaften und der Behörden 2018 mit der Wiener Städtischen Versicherung verschmolzen. Ziel der Fusion ist die Stärkung des Bankenvertriebs. Damit wird die Städtische zum größten Lebensversicherer des Landes.
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Fonds: Institutionelle weit vor Privaten
Laut VÖIG beläuft sich das fondsvolumen in Österreich auf 175,3 Milliarden Euro im Oktober 2017.
© www.voeig.at
Fonds: Institutionelle weit vor Privaten
Das von den österreichischen Investmentfondsgesellschaften verwaltete Fondsvolumen stieg in den ersten zehn Monaten dieses Jahres um 8,2 Milliarden Euro auf 175,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg um 4,9 Prozent. Entscheidend waren dabei die Kurszuwächse im Aktienbereich. Die Nettomittelzuflüsse erhöhten sich um 0,9 Milliarden Euro, der Nettomittelzuwachs betrug im institutionellen Bereich 2,7 Milliarden Euro, im Publikumsbereich gab es ein bescheidenes Plus von 0,1 Milliarden Euro, so Heinz Bednar, Vorstandsvorsitzender der VÖIG. (Verband Österreichischer Investmentfondsgesellschaften).
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Mastercard kümmert sich um „Smart Cities“
Beim Mastercard-Talk: Prof. Mischa Dohler (Londonder King’s College), Gerald Gruber (General Manager Mastercard Austria), Sapan Shah (VP Enterprise Partnerships Mastercard).
© Mastercard / Tsitsos
Mastercard kümmert sich um „Smart Cities“
Ein Bericht der UNO ergibt, dass im Jahr 2050 die Welt von rund 9,8 Milliarden Menschen bewohnt sein wird. Von derzeit 7,6 Milliarden werde die Weltbevölkerung bis 2030 auf 8,6 Milliarden Menschen anwachsen, 2050 dann die Marke von 9,8 Milliarden erreichen und 2100 sogar bei 11,2 Milliarden liegen. Indien soll zudem in etwa sieben Jahren das bevölkerungsreichste Land der Erde sein - vor China. Nigeria dürfte bis 2050 die USA vom dritten Platz ablösen. Der diesjährige Mastercard–Talk widmete sich dieser im wahrsten Sinne dynamischen Entwicklung. Die gut besuchte Veranstaltung versammelte viele Vertreter der österreichischen Finanzszene.
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https://www.mastercard.at/
http://www.dieboldnixdorf.com/
 

Agenda Austria: Österreich hat ein Verteilungsproblem
Quelle: Credit Suisse Research Institute Global Wealth Report 2017
© Grafik Agenda Austria
Agenda Austria: Österreich hat ein Verteilungsproblem
Die Welt ist, so zeigt es der jüngst veröffentlichte Global Wealth Report 2017 der Credit Suisse, im vergangenen Jahr wohlhabender geworden. Wer ein Nettovermögen von 3.582 US-Dollar besitzt, gehört den Schätzungen der Bank zufolge bereits zur reicheren Hälfte der Weltbevölkerung. Was das Vermögen betrifft, hat Österreich tatsächlich ein Verteilungsproblem. Aus eher skurrilen Gründen -das geht aus einer Analyse von Agenda Austria hervor.
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AGENDA DER 48. BANKENFACHTAGUNG ROTTACH-EGERN
Der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sowie neue Technologien beeinflussen immer schneller die künftige Rolle und Funktion der Banken. Innovationen berühren sämtliche Geschäftsbereiche und machen von der Kundenschnittstelle bis hin zu bankfachlichen Prozessen Neudefinitionen notwendig. Dabei nimmt die Veränderungskultur mehr noch als der reine Wettbewerbsgedanke einen bedeutenden Stellenwert als treibender Motor für die erfolgreiche Positionierung im Markt ein.
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Erwartungshaltungen an die „Fondsgebundene“
Michael Lacchini, Produktmanager in der NÜRNBERGER Versicherung: „Der Wechsel der Fonds ist den Versicherten durchaus wichtig.“
© Nürnberger Versicherung/Hubert Auer Studio Fotowork
Erwartungshaltungen an die „Fondsgebundene“
Wie eine repräsentative Umfrage der NÜRNBERGER Versicherung zeigt, spielen bei einer Fondsgebundenen Lebensversicherung (FLV) die Leistungsmerkmale Individualität, Flexibilität und Bequemlichkeit für die meisten Menschen eine wichtige Rolle. So ist es für 78 Prozent der Befragten wichtig, dass sie die Anlagestrategie im Rahmen der FLV nach den Gesichtspunkten Risiko und Sicherheit festlegen können.
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ForumF-Kommentar: Den Verhandlern in die Agenda-Mappe gelegt...
Natürlich ist der Zeitpunkt kein Zufall: Eine neugegründete „Aktion Generationengerechtigkeit“ hat sich dieser Tage zu Wort gemeldet. Claus Raidl, Bernhard Felderer, Elisabeth Mayerhofer, Ingrid Nemec und Franz Schellhorn haben seitens dieser Initiative einen Forderungskatalog präsentiert. Die Aussagen wären durchaus geeignet dringend in die Mappe der Verhandler über ein künftiges Regierungsprogramm Eingang zu finden. Für den Ordner „Basisinformationen.“ Die Analysen der Experten sind von hoher Brisanz. Das österreichische Pensionssystem zähle nicht nur zu den teuersten, sondern auch zu den am wenigsten nachhaltigen Modellen Europas. Zahlreiche Studien, Experten und Rankings bescheinigen dem heimischen Modell den Kollaps, wenn nicht rasch die richtigen Schritte ergriffen werden, so die Exponenten der Generationengerechtigkeit.
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