ForumF Newsletter 19. Oktober 2017
 
 
Forum-F
Das Forum für die Finanzbranche und ihre Partner. In Kooperation mit
Finanz-Marketing Verband
 

NPS als harte Währung der Kundenorientierung
Der Bankkunde hatte im letzten Jahr...
© Telemark Marketing
NPS als harte Währung der Kundenorientierung
Im kommenden Jahr wird der Finanz-Marketing Verband Österreich zum bereits 12. Mal den Recommender Award verleihen. Mit diesem Preis werden die kundenorientiertesten Banken und Versicherungen ausgezeichnet. Die Basis für diese begehrte „Bitte vor den Vorhang“ ist die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden, die mit dem NetPromoterScore (© Bain & Co) gemessen wird. Jedes Jahr stellen die Finanzinstitute nach der Prämierung die Frage, wie es gelingen kann, Kunden zu einer Empfehlung zu motivieren. Die Recommender-Studie, erstellt vom Marktforschungsinstitut Telemark Marketing, gibt Hinweise, wie es den Instituten gelingen kann, dass Bankkunden zu Referenzgebern werden.
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Prof. Weibold: „Gespräche auf Augenhöhe führen“
Prof. Dr. Gerhard Weibold, Vorsitzender des Vorstandes der financial education services AG in Wien und Geschäftsführer der financial education services GmbH in München. Er absolvierte das betriebswirtschaftliche Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. Sein Engagement in der universitären Lehre umfasst mehr als 150 Lehrveranstaltungszyklen.
© fes AG
Prof. Weibold: „Gespräche auf Augenhöhe führen“
Das Finanzwissen der Österreicher ist nachweislich sehr mangelhaft. Dutzende Untersuchungen bezeugen das. Doch es wird gegengesteuert: Nicht nur von einzelnen Banken, der Notenbank und anderen Institutionen, die sich primär an Jugendliche wenden. Es gibt auch einen universellen Gesamtansatz: Die „financial education services AG“ widmet sich ausschließlich diesem Anliegen. Der Vorstandsvorsitzende der fes AG, Prof. Dr. Gerhard Weibold, betont im Interview mit ForumF: „Mit Finanzbildung kann man nicht früh genug beginnen. Aber die meist reflexartige Zuordnung des Themas an die Zielgruppe Jugendliche greift zu kurz. Es sind doch die erwachsenen Verbraucher, die praktisch täglich Entscheidungen über Anlegen, Finanzieren und Versichern treffen müssen.“
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Auf dem Prüfstand: Der Bundeszuschuss
© UNIQA Research & Data
Auf dem Prüfstand: Der Bundeszuschuss
Ist das staatliche Pensionssystem den demografischen Herausforderungen gewachsen? Eine jüngst veröffentlichte Simulation des österreichischen Pensionssystems zeigt: Der Budgetzuschuss steigt in fast jedem Szenario. Eine frühere Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters der Frauen könnte nur vorübergehend helfen. Eines ist jedenfalls evident: Bleibt das Pensionsantrittsalter unverändert, dann explodieren die Budgetkosten. Nur durch einen starken Anstieg des Pensionsalters oder alternativ durch eine enorme Beitragserhöhung würde der Bundeszuschuss stabilisiert. UNIQA präsentiert Perspektivberechnungen.
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ForumF-Kommentar: Es ist an der Zeit…
Die Wahl ist vorbei, jetzt werden die strategisch–taktischen Positionen abgesteckt. Inhaltlich relevante Verhandlungen zur Bildung einer Regierungskoalition beziehungsweise Formulierung eines Regierungsprogrammes wird es wohl erst im November geben. Doch es ist schon an der Zeit die Politik geziemend daran zu erinnern, dass es auch in der Finanzwirtschaft Themen gibt, die der programmatischen „Erwähnung“ harren. Denn im Wahlkampf kamen etwa der Kapitalmarkt, die Attraktivierung der zweiten und dritten Säule in der Vorsorge, aber auch die Neubewertung vieler Regulative für Banken sowie Versicherungen nicht vor. Nur die Bankomatgebühren wurden – in einer parlamentarischen Eilaktion und als eines der seltsamsten Austriaca – drei Tage vor der Wahl verboten. Ein eklatanter Eingriff in die Vertragsfreiheit und ein marktwirtschaftlich unfassbarer Angriff auf die Kostenwahrheit.
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Digitalisierung: Wo stehen die Banken wirklich?
Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria: „Beim Kundenerlebnis ist noch viel Luft nach oben."
© Mastercard/Pepo Schuster
Digitalisierung: Wo stehen die Banken wirklich?
Der Begriff der „Digitalisierung“ ist in der Finanzwirtschaft zurzeit in aller Munde. Aus gutem Grund. „Durch die Vielzahl an disruptiven Technologien zur selben Zeit könnten wir derzeit die größte Transformation der letzten Jahrzehnte miterleben. Es ist sozusagen ein „perfect storm“, und die Geschwindigkeit der Veränderung wird nie wieder so langsam sein wie heute“, meint Dr. Martin Curley, Global Digital Practice Lead bei Mastercard Advisors. Aber was steckt hinter dem „buzz word“? Wo stehen Banken tatsächlich auf dem Weg in das digitale Zeitalter? Wie gut sind sie auf die Veränderungen vorbereitet und wie weit sind sie in ihrer Transformation?
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Zukunftsvorsorge: Die PZV verliert an Attraktivität
Das anfangs für die Altersvorsorge recht beliebte Instrument PVZ verliert an Akzeptanz.
© Andrey Bandurenko - stock.adobe.com
Zukunftsvorsorge: Die PZV verliert an Attraktivität
Eine FMA-Studie zur Entwicklung der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge im Jahr 2016 zeigt: Ein anhaltender Rückgang bei Zahl der Verträge steht einem Anstieg bei der Höhe des verwalteten Vermögens gegenüber. Das betrifft vor allem die Versicherer, während die Fondgesellschaften praktisch ein „Auslaufmodell“ darstellen. Doch auch bei den Assekuranzen geht der Bestand zurück. Ein dereinst vor allem von der Politik gefeiertes Instrument der 3. Säule in der Vorsorge schwächelt bei den Neuabschlüssen beträchtlich.
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Transformations-Strategien im Retail-Banking
Christof Sperk, Risikomanager Erste Group Bank AG, Gewinner der Verlosung des IMS 2017 Teilnahmetickets in Kooperation mit ForumF.
© Diebold Nixdorf
Transformations-Strategien im Retail-Banking
Unter dem Titel „Transformation Strategies in Retailbanking – Bridging the Physical and Digital Worlds“ richtete Diebold Nixdorf, einer der weltweit führenden Anbieter für Connected Commerce, vom 11. bis 13. Oktober das International Management Seminar im Hotel Okura, Amsterdam, aus. Bei der 30. Auflage der Veranstaltung diskutierten 200 Führungskräfte und Entscheider aus der Bankenbranche aus mehr als 35 Ländern wie Retailbanken in einer zunehmend digitalen Welt ihr Geschäft an den dynamischen Anforderungen der Konsumenten ausrichten.
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Mit e-discounting rasch zu Liquidität
Patrick Götz, Vertriebsvorstand der Intermarket Bank AG, Spezialinstitut der Erste Group und Sparkassen im Bereich Supply-Chain-Finance und EDITEL.
© Erste Bank
Mit e-discounting rasch zu Liquidität
Angesichts des Zinsumfeldes ist das Management von Zahlungsströmen in Unternehmen eine Herausforderung. Die Intermarket Bank AG, Spezialinstitut der Erste Group und Sparkassen im Bereich Supply-Chain-Finance und EDITEL, führender Anbieter von EDILösungen (Electronic Data Interchange) haben eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Diese ermöglicht ab sofort eine noch effizientere Abwicklung des Rechnungslegungsprozesses unter der Bezeichnung „ediscounting“. Großer Vorteil für Lieferanten: Offene Rechnungen sofort in Liquidität umwandeln.
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