ForumF Newsletter 2. November 2017
 
 
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Das Forum für die Finanzbranche und ihre Partner. In Kooperation mit
Finanz-Marketing Verband
 

Nettogeldvermögen: 50 Prozent mit weniger als 16.000 Euro
Martin Bruckner, Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich.
© Allianz
Nettogeldvermögen: 50 Prozent mit weniger als 16.000 Euro
„Das Sparbuch ist in Österreich eine gewaltige Aufstiegsbremse: Aktuell verfügen rund vier Millionen Österreicher über ein Nettogeldvermögen von unter 16.000 Euro – und bilden damit, wie im Jahr 2000, die heimische Vermögensunterklasse. Um in die Mittelklasse aufzusteigen, sind Veränderungen im individuellen Veranlagungsverhalten dringend notwendig“, kommentiert Martin Bruckner, Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse einer aktuellen Allianz Studie, welche die Zusammensetzung der Vermögensklassen in 53 Ländern untersucht.
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Peter Zimmerl: „Wir wissen, wo gerade Ihr Geld ist“
Mag. Peter Zimmerl, Vorstand der Genossenschaft für Gemeinwohl und der Gemeinwohl Zahlungsdienstleistungen AG.
© Aleksandra Pawloff
Peter Zimmerl: „Wir wissen, wo gerade Ihr Geld ist“
Er ist konsequent auf dem Weg zu einem wertebasierten Bankwesen. Mit Idealismus und Überzeugungskraft. Mag. Peter Zimmerl, Vorstand der Genossenschaft für Gemeinwohl und der Gemeinwohl Zahlungsdienstleistungen AG, gibt im Gespräch mit ForumF Einblick in seinen konsequent eingeschlagenen Weg. Dabei soll eine Alternative für Menschen entstehen, die wissen wollen, wo ihr Geld gerade veranlagt ist. Investiert wird in nachhaltige, regionale, transparente und durchaus innovative Projekte mit gesamtgesellschaftlicher Wirkung und Verantwortung. Entscheidend ist nicht der Gewinn, sondern das erreichte Mehr an Gemeinwohl. Im kommenden Jahr wird die Konzession für Zahlungsdienste nach dem ZaDiG (Zahlungsdienstegesetz) angestrebt.
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OeNB-Analyse: Vorsorgeprodukte bleiben Stiefkind
Mehr als 80 Prozent der Zuwächse beim Geldvermögen entfielen netto auf Einlagen, wobei täglich fällige Produkte zulasten jener mit Bindungsfrist an Bedeutung gewannen.
© blende11.photo / stock.adobe.com
OeNB-Analyse: Vorsorgeprodukte bleiben Stiefkind
Auch das ist eine Auswirkung der Sparbuch – Vorliebe der Österreicher. Das Investment in Vorsorgeprodukte ist in Österreich unterdurchschnittlich. Nur ein Fünftel des gesamten Geldvermögens der privaten Haushalte von 638 Milliarden Euro (Stand Juni 2017) entfällt auf Produkte für die Altersvorsorge, während der Anteil im EU- Durchschnitt fast doppelt so hoch ist. In Österreich ist dieses Anlagesegment in den letzten zwanzig Jahren nur schwach gewachsen. In den meisten übrigen EU-Mitgliedstaaten investierten Haushalte im selben Zeitraum mehr in Vorsorgeprodukte. Kurzfristig verfügbare Einlagen sind derzeit – wie auch in den vergangenen Jahren – die bei Weitem beliebteste Anlageform der österreichischen Haushalte. Unter Verzicht auf Ertrag… .
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Noisternig: Wertpapiere gegen Kaufkraftverlust
Christian Noisternig, Bereichsvorstand Privatkunden, Geschäftskunden und Freie Berufe in der UniCredit Bank Austria.
© UniCredit Bank Austria
Noisternig: Wertpapiere gegen Kaufkraftverlust
Die goldenen Zeiten, in denen Sparer zusehen konnten, wie sich ihr Vermögen deutlich vermehrte, sind längst und auf lange Sicht vorbei. So brauchte man 1990 bei jährlichen Sparzinsen von 7 bis 8 Prozent etwa knapp 12 Jahre, um sein Sparguthaben zu verdoppeln: Derzeit wären es circa 400 Jahre. Das hat zur Folge, dass Sparguthaben laufend an Kaufkraft verlieren. Daher betont Christian Noisternig, Bereichsvorstand Privatkunden, Geschäftskunden und Freie Berufe in der UniCredit Bank Austria: „Um die Inflation zu schlagen, empfehlen wir risikoreichere Veranlagungen als das klassische Sparen.“
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BM Andrä Rupprechter setzt auf das „Spargutbuch“
Bundesminister Andrä Rupprechter: „Nachhaltiges Sparen und Anlegen steht für eine lebenswerte Zukunft."
© BMLFUW/Alexander Haiden
BM Andrä Rupprechter setzt auf das „Spargutbuch“
Ein unkonventioneller Beitrag zum Weltspartag kommt diesmal vom Umweltminister. Wenn schon die Zinsen im Keller sind, dann sollen Sparer und Anleger wenigstens ein gutes Gewissen haben. Das „Spargutbuch“, das der Verein für Konsumenteninformation mit Unterstützung des BMLFUW anlässlich des Weltspartags unentgeltlich zur Verfügung stellt, bietet erstmals eine fundierte und praxisnahe Orientierungshilfe für nachhaltiges Sparen und Anlegen in Österreich.
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Banking und Commerce: Zwei Welten auf einer Plattform
Diebold Nixdorf bietet zusammen mit den Partnern Kony und Rezolve eine Lösung an, mit der die Banking App zu einer multifunktionalen Lifestyle App wird.
© DieboldNixdorf.com
Banking und Commerce: Zwei Welten auf einer Plattform
Nichts hat die letzte Dekade so stark geprägt wie die Entwicklung des Smartphones von einem Nischenprodukt zu einem ständigen Alltagsbegleiter. Seit der Vorstellung des ersten iPhones am 9. Januar 2007 verbreitete sich das Smartphone mit rasender Geschwindigkeit und ist nun für Nutzer in jeder Altersgruppe nicht mehr wegzudenken. Heute besitzen 7 von 10 Österreichern ab 15 Jahren ein Smartphone und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen (Quelle: Smartphone Nutzung in Österreich Statista Dossier S. 10). Die größten Vorteile an der digitalen Vernetzung sehen die Nutzer in den Bereichen Handel und Banking. (Laut Media-Analyse 16/17 geben 74,5 Prozent der Österreicher ab 14 Jahre – das sind 5,544 Millionen Personen – an, ein „Smartphone mit Zusatzfunktionen“ zu besitzen).
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Karin Schmidt-Mitscher „Head of...“ bei Erste Group
Karin Schmidt-Mitscher, Head of Erste Group Commercial Real Estate and Leasing.
© Erste Group
Karin Schmidt-Mitscher „Head of...“ bei Erste Group
Karin Schmidt-Mitscher wurde jüngst zum neuen Head of Erste Group Commercial Real Estate and Leasing bestellt. Sie wird das erfolgreiche Gewerbeimmobiliengeschäft der Erste CEE-weit weiterentwickeln und damit Richard Wilkinson nachfolgen, der die Position eines Sonderberaters für Jozef Sikela, Vorstandsmitglied der Erste Group mit Verantwortung für Corporate Banking und Markets, übernommen hat. Darüber hinaus wurde Schmidt-Mitscher mit der Steuerung und Ausweitung des Leasing-Geschäfts der Erste Group im Firmen- und im Privatkundenbereich betraut.
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ForumF-Kommentar: Welttrauertag in Sachen Realverzinsung
Mit Nostalgie geriet man leicht in die Depression: Einige Luftballons für die Kinder, Teegebäck für die begleitende Oma und Mitarbeiter, die sich für die aktuellen Zinsen unter resignierendem Hinweis auf die EZB zu entschuldigen schienen. Wo ist sie geblieben, die Festtagsstimmung zum Weltspartag? Keine Schlange vor dem Einzahlungsschalter und kein Kampf um die dereinst so beliebten Give Aways für die ganze Familie. Business as usual, allerdings in deutlich gedämpfter Stimmung… .
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