ForumF Newsletter 21. September 2017
 
 
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Finanz-Marketing Verband
 

Bert Rürup: „Sichere Pensionen gibt es nicht“
Gast- Redner bei der 4. Pensions-Enquete der ARGE Zusatzpensionen in Wien: Wirtschaftswissenschafter, Rentenexperte, Buchautor und Kolumnist auf handelsblatt.com: Prof. Dr. Bert Rürup.
© ARGE Zusatzpensionen
Bert Rürup: „Sichere Pensionen gibt es nicht“
Bert Rürup, einer der renommiertesten deutschen Wirtschaftswissenschaftler und Rentenexperten referierte dieser Tage über Wege zum österreichischen Pensionssystem der Zukunft in Wien. Das Thema sei von drei „Trivialitäten“ geprägt, die sich bei näherer Analyse jedoch als komplex herausstellten. Das Langlebigkeitsrisiko, die Tatsache, dass das Individuum allein nicht vorsorgen kann, sondern die Effizienz im Kollektiv braucht sowie die Erkenntnis, dass es im Pensionsbezug immer nur ein Umlageverfahren gibt, denn jede Pension, auch die kapitalgedeckte, ist Teil des laufenden Volkseinkommens.
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FMVÖ: Interessanter Veranstaltungsherbst
Erich Mayer, Präsident des FMVÖ: „Auch in diesem Herbst bieten wir wieder hochkarätige Veranstaltungen mit höchst kompetenten Diskutanten und Referenten."
© FMVÖ
FMVÖ: Interessanter Veranstaltungsherbst
Herbst-Zeit ist heuer auch FMVÖ-Zeit. Wie bereits im ForumF berichtet, widmet sich die erste FMVÖ-Herbstveranstaltung am 27. September 2017 der Versicherungswirtschaft. Ein hochkarätiges Podium diskutiert das Thema „Adapt or die: Muss sich die österreichische Versicherungswirtschaft neu erfinden, um zu überleben?“ Mit am Podium: Mag. Helmut Ettl (FMA), Dr. Othmar Ederer (GRAWE-Vermögensverwaltung / Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs), WP/StB Liane Hirner (PwC Österreich), Alfred Leu (Generali Holding Vienna/Generali Versicherung AG) und Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank).
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ZOIN vulgo "Zahlen" mit dem Handy ohne IBAN
DI Harald Flatscher, Geschäftsführer der PSA Payment Services Austria GmbH.
© PSA Payment Services Austria GmbH
ZOIN vulgo "Zahlen" mit dem Handy ohne IBAN
ZOIN, so heißt das neue Angebot, das die österreichischen Banken ab jetzt ausrollen. Rasch und so einfach wie eine SMS wird damit ein Geldbetrag an einen ausgewählten Kontakt im Handy gesendet. Auch Beträge anfordern ist mit der neuen Funktion in den Banken Apps ganz leicht. Das Geld wird sofort, also in Echtzeit über die Telefonnummer dem Konto des Empfängers zugeordnet, sobald beide Seiten ZOIN aktiviert haben. Einzige Voraussetzung ist eine einmalige online Registrierung bei der eigenen Bank. Danach kann umgehend Geld zwischen Privatpersonen transferiert werden, zum Beispiel für ein gemeinsames Geschenk beim Kollegengeburtstag, Mitgliedsbeiträge oder nach einem gemeinsamen Abendessen. ZOIN funktioniert auf iOS Handys ebenso wie auf Android Geräten.
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https://www.mastercard.at/
http://www.dieboldnixdorf.com/
 

Versicherer sind Eigenmittel-Musterschüler
Rainer Kaufmann, Senior Manager Financial Services Advisory Ernst & Young Österreich.
© Ernst & Young
Versicherer sind Eigenmittel-Musterschüler
Mit der 2009 verabschiedeten Richtlinie Solvency II möchte die EU größere Transparenz über die Solvenz, also Zahlungsfähigkeit, der Versicherer schaffen und Versicherungsnehmern so eine Entscheidungshilfe geben. Im Mai 2017 mussten alle Versicherer in Europa den ersten der ab sofort jährlich zu erstellenden Berichte über Finanzlage und Risiken veröffentlichen. Ergebnis: Österreichische Versicherer sind Musterschüler bei der Eigenmittelausstattung.
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EU-Richtlinie PSD2 fordert Banken heraus
Ralf Hoenicke, Geschäftsführer Diebold Nixdorf Banking Consulting.
© Diebold Nixdorf
EU-Richtlinie PSD2 fordert Banken heraus
Die EU-Zahlungsdienstleistungsrichtlinie PSD2 hat den Grundstein gelegt für einen paneuropäischen Markt. Ihre Regelungen stellen herkömmliche Geschäftsmodelle von Banken in Frage – und schaffen Chancen für Neues. Wer diese nutzen möchte, muss seine Plattform öffnen und skalierbar aufstellen. Und das heisst: Open Banking braucht eine starke Plattform.
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„Spielerwechsel“ im ATX: Zwei kommen, Zwei gehen
Ein Blick auf den ATX der Wiener Börse.
© Wiener Börse AG
„Spielerwechsel“ im ATX: Zwei kommen, Zwei gehen
Die jüngste Überprüfung der Zusammensetzung österreichischer Aktienindizes führt – unter Anwendung des Index-Regelwerkes – zu zwei Wechseln: Die Immobiliengesellschaft S Immo AG wird erstmals in ihrer Börsengeschichte in den Leitindex ATX aufgenommen. Das Verarbeitungsunternehmen von Agrarprodukten, die AGRANA BETEILIGUNGS-AG, wird zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder im ATX vertreten sein. Der Immobilienentwickler conwert Immobilien Invest SE und Flughafen Wien AG werden aus dem Leitindex ausscheiden.
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Fehlendes Finanzwissen: Scheu vor Wertpapieren
Wiener Börse-Vorstand CEO Christoph Boschan.
© Wiener Börse AG
Fehlendes Finanzwissen: Scheu vor Wertpapieren
Die fehlende Kompetenz in Finanz- und Wirtschaftsfragen hält Österreicher von Investments in Wertpapieren ab: Durch das konservative Anlageverhalten lassen die Österreicher die wenigen verbliebenen Rendite-Chancen liegen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von market im Auftrag der Wiener Börse. Für 83 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ist solides Finanzwissen Voraussetzung für ein Investment in Aktien. Sie sind sich einig: Geld in Aktien macht nur Sinn, wenn man sich in Finanzfragen gut auskennt. Aber nur acht Prozent der Österreicher schätzen ihre eigenen Kenntnisse in Wirtschaft und Finanz als sehr gut ein.
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Mastercard setzt auf Themenvielfalt
Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria.
© Mastercard/Josef Schuster
Mastercard setzt auf Themenvielfalt
Im Rahmen der Wirtschaftsgespräche des Europäischen Forum Alpbach wurde bei der Breakout Session 09 „Die Macht zum Wir“ das Thema diskutiert, wie ein Miteinander statt eines Gegeneinanders von Mann und Frau in den Unternehmen gelingen kann. Mastercard – Geschäftsführer Gerald Gruber plädierte leidenschaftlich für Diversität sowie Perspektivenvielfalt und zeigte den Nachholbedarf in Österreich auf. Gerade im digitalen Zeitalter die Bündelung aller Initiativen, Talente und Perspektiven an.
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ForumF Kommentar: Beschämende 3,5 Prozent
Vermutet haben wir es schon lange, doch jetzt liegt es wieder einmal schwarz auf weiß vor: Nur 3,5 Prozent (!) der Pensionsleistungen in Österreich stammen aus kapitalgedeckte Pensionen. Mit dieser OECD–Analyse hat der bekannte Pensionsexperte Bert Rürup vor kurzem bei einer Veranstaltung in Wien aufgewartet (Siehe Bericht in dieser Ausgabe). Damit liegt Österreich tief unten im unteren Drittel der OECD–Tabelle. Auch Rürup befürwortet Mischsysteme in der Altersvorsorge und würdigt die Leistungen...
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