ForumF Newsletter 30. November 2017
 
 
Forum-F
Das Forum für die Finanzbranche und ihre Partner. In Kooperation mit
Finanz-Marketing Verband
 

Frohe Botschaft aus den Pensionskassen
Michaela Plank, Expertin für Betriebliche Altersvorsorge bei Mercer: „Die Ergebnisse der meisten Pensionskassen sind hervorragend“.
© Mercer
Frohe Botschaft aus den Pensionskassen
Wenn auch die Sparer derzeit nichts zu lachen haben: Die Anwartschaftsberechtigten in den Pensionskassen dürfen sich über eine frohe Botschaft knapp vor Weihnachten freuen. Die Gesamtperformance der österreichischen Pensionskassen lag zum dritten Quartal 2017 bei 4,33 Prozent. Die überbetrieblichen Pensionskassen erwirtschafteten 4,54 Prozent, die betrieblichen Pensionskassen 2,35 Prozent. Die 26 offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften der überbetrieblichen Pensionskassen haben durchschnittlich – unabhängig von der gewählten Veranlagungsausrichtung – eine Rendite von 3,76 Prozent erzielt. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse des Beratungsunternehmens Mercer.
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VIG lukriert das Engagement in CEE
Elisabeth Stadler, Generaldirektorin CEO/Vorstandsvorsitzende der VIG: „Prämienaufkommen und Ergebnis deutlich im Plus.“
© Ian Ehm
VIG lukriert das Engagement in CEE
Das traditionell starke und auf regionale Marktführerschaft abzielende Engagement in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas trägt Früchte. Die Vienna Insurance Group hat in den ersten drei Quartalen 2017 erneut ein besseres Ergebnis erzielt. Der Konzern meldet ein Prämienplus von rund 3 Prozent auf 7.153 Millionen Euro sowie die Steigerung des Gewinns (vor Steuern) um rund 10 Prozent auf 331 Millionen Euro. Auch die Combined Ratio hat sich auf 97,3 Prozent verbessert. Zum Prämienplus, das vorwiegend aus den Bereichen der Kfz- und sonstigen Sachversicherungen stammt, haben in erster Linie Polen, Ungarn, die Tschechische Republik, die Slowakei, Bulgarien, Kroatien und Serbien beigetragen. Auch für das letzte Quartal dieses Jahres herrscht bei der Generaldirektorin der VIG, Elisabeth Stadler, Optimismus.
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Die s Mastercard kommt digital auf das Handy
Thomas Schaufler, Erste Bank/Privatkundenvorstand: „Neue Dimension der Nutzerfreundlichkeit.“
© Dieter Hinterramskogler
Die s Mastercard kommt digital auf das Handy
Die mobile Bezahlrevolution geht munter weiter: Erste Bank und Sparkassen digitalisieren in einem weiteren Schritt der Komfortverbesserung die Kreditkarte. Die s Mastercard von Erste Bank und Sparkassen wird digital und kommt auf das Smartphone. Damit ist die Sparkassengruppe erneut digitaler Vorreiter und bringt als Erste in Österreich HCE-basierte Kontaktloszahlung (*siehe nachstehend) auf den Markt. Ab sofort können Kunden der Sparkassengruppe mit ihrem Android-Smartphone weltweit kontaktlos an Bankomatkassen bezahlen oder künftig auch kontaktlos Geld beheben. Dabei wird die bestehende s Mastercard in der George Go App einfach digitalisiert. Somit hat man seine Kreditkarte 1:1 am Handy wo auch Limits, Pin-Code und Ablaufdatum ident mit der Plastikkarte sind.
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FMA verspricht die Proportionalität
Wiederbestellt: FMA Vorstand Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller, die ihre „FMA-Strategie 2023“ präsentieren: „Aufsicht transparent, proportional und europäisch. Synergien heben, Digitalisierung nutzen!“
© FMA/Steinbach
FMA verspricht die Proportionalität
Der derzeitige Vorstand der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller, wurde jüngst für eine weitere fünfjährige Funktionsperiode wiederbestellt. Die beiden wollen jetzt ihr Strategiepapier „FMA 2023: Aufsicht transparent, proportional und europäisch“ gemeinsam umsetzen. Dieses Konzept fokussiert auf fünf Schwerpunkten: Integrierte Aufsicht, Prävention, Transparenz, Proportionalität und Digitalisierung. Das von allen Stakeholdern gemeinsam erarbeitete und vom Parlament bereits beschlossene Maßnahmenpaket zur „Aufsichtsreform 2017“ verbessert dazu die rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese Reform ermöglicht es auch, das von der FMA in spezifischen Aufsichtsfeldern bereits angewandte Instrument der „Pre-Clearence“ auf fast alle Aufsichtsbereiche auszudehnen.
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,Tech4 Marketeers“: FMVÖ präsentiert Blockchain
Am Podium: Petja Niederländer (Erste Group), Dr. Nina–Luisa Siedler, Partner der internationalen Rechtsanwaltskanzlei DWF, Stefan Schmidt (SAP), Peter Bramm (SAP), Moderator Peter Neubauer (Vorstandsmitglied des FMVÖ).
© FMVÖ
,Tech4 Marketeers“: FMVÖ präsentiert Blockchain
Volles Haus im Erste – Campus: Auf starkes Interesse stieß eine Veranstaltung des FMVÖ , in Kooperation mit SAP Österreich, zum Themenspektrum „Blockchain & the Token Economy“. Es ging nicht nur um die theoretischen Grundlagen der neuen Datentechnik, sondern auch um die praktische Umsetzung für Banken und Versicherungen. Profunde Referenten führten in die Welt der Blockchain Technology ein und skizzierten Anwendungsprofile. Welche neuen Services und Geschäftsmodelle sind möglich? Diese Frage dominierte auch eine anschließende Plenumsdiskussion, die von Peter Neubauer, Vorstandsmitglied des FMVÖ geleitet wurde. Thomas Friedlmayer, Mitglied der Geschäftsleitung von SAP Österreich, führte in die Thematik ein und betonte die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der „Kryptotechnologie“.
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Wiener Börse hilft aus der „Langweilerecke“
Christoph Boschan, Vorstand Wiener Börse: „Finanzthemen im Unterricht aus der Langeweilerecke holen.“
© Wiener Börse
Wiener Börse hilft aus der „Langweilerecke“
Die Wiener Börse unterstützt aktiv die Finanzbildung in den Schulen und stellt neue Unterrichtsmaterialien vor. Sämtliche Lerninhalte, bestehend aus Grundinformationen, Aufgaben, Postern und Erklärvideos, sind zielgruppengerecht aufbereitet, beziehen sich auf 50-Minuten Lerneinheiten und können im Unterricht 1:1 verwendet werden. Die fünf Module behandeln den Erwerb von Kompetenzen im Zusammenhang mit der Börse. Beim Thema Finanzbildung besteht in Österreich nach wie vor großer Aufholbedarf. Die Unterlagen wurden gemeinsam mit der Initiative für Teaching Entrepreneurship (IFTE), dem Kompetenzzentrum für wertebasierte Wirtschaftsdidaktik der KPH Wien/Krems sowie Grafik- und Videoexperten entwickelt.
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Digitale Erlebnisse, die Kunden begeistern
Im Rahmen des Vynamic Payment & Digital Commerce Eco-Systems bietet Diebold Nixdorf softwarebasierte IT-Lösungen für eine komfortable, sichere und effiziente Verarbeitung barer und unbarer Transaktionen.“
© SFIO CRACHO - shutterstock.com
Digitale Erlebnisse, die Kunden begeistern
Digitale Trends beeinflussen mittlerweile jeden Kontaktpunkt der Kunden: Zu ihrer Bank, zum Handel, zu Service-Leistungen und im Kaufverhalten. Innovationen, die ein modernes Einkaufserlebnis in Filialen, online und mobil ermöglichen und so eine Brücke zwischen der physischen und digitalen Welt des Zahlungsverkehrs schlagen, sind ein Gebot der Stunde. Mit PSD2 wird der Zugang für Drittanbieter zum Konto der Kunden standardisiert. Zahlungen können so im Kundenauftrag über einen Zahlungsanbieter direkt ausgelöst werden. Dafür sollen die technischen Neuregelungen der europäischen PSD2 Richtlinie sorgen (Payment Services Directive – EU-Richtlinie über Zahlungsdienste). Für Finanzinstitute steckt darin eine große Chance, ihre Geschäftsmodelle zu modernisieren und mit starkem Kundenfokus neue Mehrwert-Dienste zum Beispiel in Bezahlvorgängen zu schaffen.
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Vorstandserweiterung in der Erste Bank
Zusätzlich zu seiner Funktion als CRO in der EBOe wird sich Bernhard Spalt des strategischen Risikomanagements auf Gruppenebene annehmen…
© Dieter Hinterramskogler
Vorstandserweiterung in der Erste Bank
Zum Jahreswechsel wird der Vorstand der Erste Bank Oesterreich erweitert und mit zusätzlichen strategischen Ausgaben betraut: Bernhard Spalt übernimmt das Risikomanagement, Claudia Höller wird neben ihrer Funktion als CFO der Erste Bank Oesterreich das strategisch wichtige gruppenweite Projekt Datenqualität leiten.
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Wieviel Ethik braucht der Finanzjournalismus?
Ethik im Finanzjournalismus: "„Trotz spürbarer Einsparungen in den Redaktionen ist die Qualität im Finanzjournalismus immer noch sehr gut. Schade ist aber, dass die Berichterstattung von einigen wenigen großen Unternehmen dominiert ist. Aus Lesersicht sollten auch kleine Unternehmen mit weniger Marketingbudget zu Wort kommen.“ - Martin Kwauka, Fritz Hausjell, Josef Trawöger, Astrid Valek, Michael Fembek.
© ÖBV / Eva Enichlmayr
Wieviel Ethik braucht der Finanzjournalismus?
Vor Kurzem fand im ÖBV-Atrium (Österreichische Beamtenversicherung) die Podiumsdiskussion „Ethik im Finanz- und Wirtschaftsjournalismus“ des Finanzjournalistenforums statt. Vertreter der Finanzbranche sowie journalistisch Tätige widmeten sich der ewig aktuellen Frage: Wie gesellschaftspolitisch korrekt muss die Finanzberichterstattung sein? Ein zentraler Aspekt der Debatte war die Selbstverpflichtung des Journalismus, die wirtschaftlichen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft einer ethischen und moralischen Kontrolle zu unterziehen: „Finanz- und Wirtschaftsjournalisten haben nicht nur die Aufgabe, zu informieren, sondern auch, für die moralische Kontrolle der Wirtschaft zu sorgen. Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Medien erfordern es, immer mehr Geschichten in kurzer Zeit zu liefern. Unter diesen Umständen ist eine gründliche und kritische Berichterstattung nur noch sehr eingeschränkt möglich. Das ist bedauerlich, denn die Anforderungen an einen kritischen und gut informierten Journalisten sind in Folge der Finanzkrise stark gewachsen “, so DI Martin Kwauka, Initiator des Finanzjournalistenforums.
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Mariana Kühnel leitet Stakeholder Management
Mariana Kühnel wird Bereichsleiterin „Group Board Support and Stakeholder Management“ in der Erste Group: „Neue Aufgaben im Blick auf die kommende Ratspräsidentschaft Österreichs, aber auch von Rumänien und Kroatien.“
© Erste Group
Mariana Kühnel leitet Stakeholder Management
Mariana Kühnel (34) wird künftig als Bereichsleiterin den Bereich „Group Board Support and Stakeholder Management“ der Erste Group leiten. Dieser Bereich wird innerhalb der Bankengruppe die Koordination und Abstimmung der Themen und Strategien gegenüber den Stakeholdern der Erste Group – in der Region CEE und in Brüssel – übernehmen. Es ist vor allem in Hinblick auf die kommenden Ratspräsidentschaften (Österreich, Rumänien, Kroatien) und die damit verbundenen Möglichkeiten aus der Sicht der Bankengruppe wichtig, die Region stärker in den Fokus zu rücken und ihr ein stärkeres Gewicht zu geben. Darüber hinaus bleibt die koordinierte Vorstandsunterstützung (Steuerung und Planung der Agenden der Vorstände) als zweites zentrales Aufgabengebiet für Kühnel bestehen.
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RBI tritt dem globalen Netzwerk von R3 bei
RBI-Zentrale am Wiener Stadtpark: Im Rahmen der Zusammenarbeit mit R3 wird sich die RBI auf die Bereiche Cash- und Zahlungsdienste, Kapitalmärkte, digitale Identität, Wertpapierdienstleistungen und Handelsfinanzierung konzentrieren.
© S. Klimpt
RBI tritt dem globalen Netzwerk von R3 bei
Vor Kurzem trat die Raiffeisen Bank International (RBI) als erste österreichische Bank dem globalen Netzwerk der Unternehmenssoftware-Firma R3 bei, dem mehr als 160 Banken, Finanzdienstleister, Technologieunternehmen, Zentralbanken, Regulatoren und Handelsverbände angehören. R3 bietet Zugang zu „Corda“, einer für die betriebliche Anwendung entwickelten Distributed-Ledger-Plattform für die Finanzindustrie und den Handel. Gemeinsam mit den Mitgliedern werden Proofs of Concept entwickelt, um Distributed-Ledger-Applikationen kommerziell zu nutzen.
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ForumF-Kommentar: FMA lässt aufhorchen
Die beiden Vorstandsmitglieder sind neu bestellt und gehen mit reformatorischem Elan ans Werk. So jedenfalls das aktuelle Bekenntnis der FMA–Spitze. Die Finanzmarktaufsicht wird auf der Grundlage einer Reform agieren, die noch im Oktober vom Nationalrat beschlossen worden ist und die ab Jahresbeginn 2018 in Kraft tritt. Man könne auf Basis dieser Neuorientierung seitens des Gesetzgebers jetzt effizienter und effektiver handeln, heißt es. Dieser Tage stand im Versicherungsjournal zu lesen, die Behörde wolle künftig „viel stärker präventiv wirken als ex post ahnend“. Auch das Bekenntnis zur Proportionalität, die ja etwa in der neuen Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD mehrmals expressis verbis angesprochen wird, lässt aufhorchen.
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