ForumF Newsletter 5. Oktober 2017
 
 
Forum-F
Das Forum für die Finanzbranche und ihre Partner. In Kooperation mit
Finanz-Marketing Verband
 

Financial Forum: „Versicherer sind gut aufgestellt.“
Financial Forum des FMVÖ „Adapt oder die“ mit Alfred Leu (Generaldirektor Generali Holding Vienna), Othmar Ederer (Präsident des VVO), Liane Hirner (PwC Österreich), Moderator Eric Frey (Der Standard), Notenbank–Gouverneur Ewald Nowotny, Helmut Ettl (Finanzmarktaufsicht), FMVÖ Vizepräsident Josef Redl.
© FMVÖ
Financial Forum: „Versicherer sind gut aufgestellt.“
Die Frage war provokant gestellt, die Antwort fällt jedoch durchaus beruhigend aus. Natürlich steht Österreichs Versicherungswirtschaft vor neuen Herausforderungen. Aber dieser so wichtige – und gelegentlich unterschätzte – Teil der heimischen Finanzwirtschaft ist gut aufgestellt. Ein Testat, das immerhin von Helmut Ettl, Finanzmarktaufsicht Austria stammt. Die FMA fordert dennoch die Assekuranzen auf: Die Komfortzone verlassen! Ein sehr gut besuchtes Financial Forum des Finanz-Marketing Verbandes Österreich (FMVÖ) in Kooperation mit dem Finanzjournalistenforum widmete sich jüngst in der Nationalbank den Zukunftsfragen der Versicherungsbranche. Zur polarisierten Fragestellung „Adapt or die: Muss sich die österreichische Versicherungswirtschaft neu erfinden, um zu überleben?“ diskutierten Helmut Ettl (Finanzmarktaufsicht), Othmar Ederer ( Präsident des VVO), Liane Hirner (PwC Österreich), Alfred Leu (Generaldirektor Generali Holding Vienna) sowie Notenbank – Gouverneur Ewald Nowotny.
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Finanzlage und Wahl: Stabilität und Skepsis
Einschätzung der persönlichen finanziellen Lage 2018 nach Alter.
© Gallup Institut Oktober 2017 – 1.000 Befragte ab 16 Jahre
Finanzlage und Wahl: Stabilität und Skepsis
Jüngste Ergebnisse einer Umfrage aus dem Hause Gallup: Die Österreicher sind – was ihre persönliche Finanzlage im Jahr 2018 betrifft – weitgehend illusionslos. Von den drei Großparteien wird auch kein besserer Kontostand erwartet. Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung schätzt ihre persönliche Finanzlage im Jahr 2018 als unverändert ein (60 Prozent), 23 Prozent rechnen mit einer Verbesserung und 17 Prozent mit einer Verschlechterung. Besonders zuversichtlich hinsichtlich ihrer finanziellen Zukunft 2018 zeigen sich naturgemäß die Jüngeren: Fast jeder Zweite der unter 30-Jährigen (47 Prozent) geht davon aus, dass sich seine finanzielle Lage 2018 verbessern wird, nur 10 Prozent erwarten Abstriche. Mit ansteigendem Alter sinkt der Optimismus hinsichtlich der persönlichen finanziellen Lage im kommenden Jahr kontinuierlich. Vor allem die Altersklasse der über 60-Jährigen sieht 2018 eher düster: 19 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung ihrer persönlichen Finanzsituation, nur 5 Prozent sehen einen Aufwärtstrend voraus.
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„Welcher Kunde lächelt im Automatenfoyer?“
Wolfgang Ronzal, ehemaliger Direktor und Bereichsleiter Filialen bei der Erste Bank in Wien, gegenwärtig Trainer und Berater für Banken, sowie gefragter Vortragsredner zu den Themen Vertrieb, Marketing, Führung, Motivation, Zielgruppe 50plus, Vorstandsmitglied im Finanz-Marketing Verband Österreich: „Alles was digitalisiert werden kann, wird früher oder auch später digitalisiert.“
© Ronzal
„Welcher Kunde lächelt im Automatenfoyer?“
Das Spannungsfeld zwischen fortschreitender Digitalisierung in der Finanzdienstleistung und der persönlichen Ansprache des Kunden beschäftigt Wolfgang Ronzal, den ehemaligen Direktor und Bereichsleiter Filialen bei der Erste Bank in Wien, sehr intensiv. Er stand dem ForumF für ein Interview zur Verfügung. Ronzal ist gegenwärtig Trainer und Berater für Banken, sowie gefragter Vortragsredner zu den Themen Vertrieb, Marketing, Führung, Motivation, Zielgruppe 50plus. Seit 2003 veranstaltet er den jährlichen Bankenkongress in Wien und ist Vorstandsmitglied im Finanz-Marketing Verband Österreich.
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48. BANKENFACHTAGUNG ROTTACH-EGERN

29. NOVEMBER – 01. DEZEMBER 2017

Die Bankenfachtagung Rottach-Egern ist mit ihrem besonderen Konzept aus Konferenz, Diskussions- und Netzwerkplattform eine der bedeutendsten DACH-weiten Veranstaltungen in der Finanzwelt. Immer schneller beeinflussen der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sowie neue Technologien die künftige Rolle und Funktion der Banken. Innovationen berühren sämtliche Geschäftsbereiche und machen von der Kundenschnittstelle bis hin zu bankfachlichen Prozessen Neudefinitionen notwendig. Dabei nimmt die Veränderungskultur mehr noch als der reine Wettbewerbsgedanke einen bedeutenden Stellenwert als treibender Motor für die erfolgreiche Positionierung im Markt ein.
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Allianz-Studie: Starres Anlageverhalten der Österreicher
Martin Bruckner, Chief Investment Office der Allianz Österreich: „Die Österreicher lassen mit ihrer Sparbuchvorliebe viel Geld liegen.“
© Allianz
Allianz-Studie: Starres Anlageverhalten der Österreicher
Wie aus einer aktuellen Allianz Studie hervorgeht, wuchs das globale Bruttogeldvermögen gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent auf knapp 170 Billionen Euro. Zu dieser Wachstumsbeschleunigung beigetragen haben vor allem die USA und Großbritannien. Ganz anders die Lage in Österreich: Seit rund 10 Jahren herrscht in der Asset Allocation der privaten Haushalte hierzulande Stillstand. Der Anteil der Bankeinlagen ist seit 2006 im internationalen Vergleich unverändert am höchsten und liegt aktuell bei 37,6 Prozent. Der Anteil von börsennotierten Aktien im Vergleich dazu ist von 4,7 Prozent im Jahr 2006 auf 3,5 Prozent (2016) gesunken. Die Konsequenz: Sicherheits- und liquiditätsorientiertes Sparen kostet Rendite. „Wer sein Geld unter den Kopfpolster oder auf das Sparbuch legt, verliert bei einer Inflation von beispielsweise drei Prozent über zwanzig Jahre etwa die Hälfte seines Geldes. Langfristig gesehen, gibt es nur ein Risiko: nicht investiert zu sein“, so Martin Bruckner, Chief Investment Office der Allianz Österreich.
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Sparkassen fordern „Regeln mit Augenmass“
Dr. Gerhard Fabisch, Präsident des Sparkassenverbandes: „Im Spannungsfeld von Digitalisierung und Globalisierung werden wir die Nähe zum Kunden beibehalten und Gemeinwohlaktivitäten weiterführen. Wer, wenn nicht die Sparkassen, können diese Ansprüche erfüllen."
© Daniel Honterramskogler/ Sparkassenverband
Sparkassen fordern „Regeln mit Augenmass“
Vor kurzem fand der Österreichische Sparkassentag in Feldkirch statt. Redner aus Politik, Wirtschaft und Bildung diskutierten mit den Vorständen und Vertretern der 49 regionalen Sparkassen und 34 Sparkassenstiftungen in Österreich über Gemeinwohl, Macht und Verantwortung versus Wettbewerb und Digitalisierung . Erste Bank und Sparkassen entwickeln sich sehr erfolgreich, stehen aber aktuell auch großen Herausforderungen gegenüber. „Überzogene Konsumentenschutzbestimmungen belasten nicht nur die Kreditinstitute, sondern auch die Konsumenten, die durch ein Zuviel an gesetzlichem ‚Schutz‘ teilweise wie ‚besachwaltete‘ Menschen behandelt werden“, kritisierte Gerhard Fabisch, Präsident des Österreichischen Sparkassenverbandes. Konsumentenschutzgesetze sowie die überbordenden Bankenregulierungen müssen dringend auf Angemessenheit und Ausgewogenheit evaluiert werden.
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UNIQA: Immer mehr Frauen sorgen privat vor
Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Group: „Bei Frauen ist das Vorsorgebewußtsein deutlich gestiegen.“
© UNIQA
UNIQA: Immer mehr Frauen sorgen privat vor
2016 waren bereits 42 Prozent aller Lebensversicherungsverträge Frauen zuzurechnen. 2001 waren nur 36 Prozent aller Lebensversicherungspolizzen „weiblich.“ UNIQA Österreich hat sich jetzt in einer internen Auswertung angesehen, ob das Vorsorgebewusstsein jener Menschen, die besonders von Altersarmut betroffen sind, bereits gestiegen ist. Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Group: „Die Antwort ist eindeutig ja. Wir sehen, dass die Menschen, die heute privat vorsorgen, im Schnitt um zehn Jahre jünger sind, als das noch vor 15 Jahren der Fall war. Außerdem setzen immer mehr Frauen, die oft aufgrund von Teilzeitarbeitsverhältnissen weniger staatliche Pension erhalten werden, auf die private Absicherung.“
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Zügiger Abschied vom Fremdwährungskredit
© Gina Sanders - stock.adobe.com
Zügiger Abschied vom Fremdwährungskredit
Die tickende Zeitbombe Fremdwährungskredit, mit der viele Österreicher in den vergangenen Jahren als Kreditnehmer leben mussten, wird zügig entschärft. Wechselkursbereinigt ist das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten (FX-Kreditvolumen) an private Haushalte - seit der Verhängung des Neuvergabe-Stopps im Herbst 2008 - bis Jahresmitte 2017 um 29,49 Milliarden Euro oder 63,8 Prozent zurückgegangen. Der Fremdwährungsanteil an allen aushaftenden Krediten an private Haushalte ist im 2. Quartal 2017 auf 12,8 Prozent gesunken. Sie ist damit um 2,8 Prozentpunkte niedriger als ein Jahr davor.
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ForumF-Kommentar: Ein Jahrhundertprojekt
Zyniker könnten meinen, der Titel dieses Kommentars beziehe sich auf den Lobautunnel in Wien oder die 3. Piste am Flughafen Schwechat. Doch es geht um eine kleine finanzpolitische Sensation: Der Bund hat nämlich vor kurzem eine Anleihe mit 100 Jahren Laufzeit begeben. Das heißt, deren Tilgung erfolgt im Jahre 2117. Sie hat eine Nominalverzinsung von 2,1 Prozent, hat mehr als 1,8 Milliarden Euro zur Refinanzierung des Staatshaushaltes gebracht und war vielfach überzeichnet. Das Besondere an diesem Investment ist die Tatsache, dass keiner der Investoren in der Endabrechnung wird beurteilen können, ob sich die Sache gelohnt hat. Selbst wenn die politischen Urenkel des gegenwärtigen Finanzministers es bis dahin schaffen sollten, die Staatsschuld auf 60 Prozent des BIP zu reduzieren.
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